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Hälfte von das ist An dem Haken der Rolle kz zieht also und
die beiden Enden des Seiles 8z haben wieder die Hälfte von also zutragen. Die Kraft k braucht demnach auch nur mit dem achten Teil von zuziehen: ? -
Der Weg, den die Kraft ? zurücklegen muß, wird offenbar in demselbenMaße größer sein müssen, als die Kraft k zur Last kleiner ist. Legt dienach unten ziehende Kraft k den Weg s zurück, so wird die im Seile 8z hängende
Rolle kz um ansteigen. Rolle wird von Rolle k-, angehoben, Ri legtdie Hälfte von also zurück. Ist hebt die Rolle k mit der Last <2 an
und steigt letztere um die Hälfte des Weges von Il-i, also um - ^ -
Nimmt man z. B. an, daß ein Mann mit 30 lrK ziehen kann, so würdeer mit dem beschriebenen Rollenzug 240 ÜA bewältigen können und müßte der-selbe 8 m Seil abwickeln, um die Last 1 m hoch zu bringen.
Da die Wege der einzelnen Rollen untereinander verschieden groß sind, sobeansprucht der Rollenzug für seine Anordnung der Höhe nach einen großenRaum und findet derselbe deshalb auch nur geringe Verwendung.
Die Flaschenzüge.
Allgemein nennt man ein Gehäuse, in dem zwei oder mehrere Rollen an-geordnet sind, eine Flasche. Ein Flaschenzug besteht aus einer festen und einerlosen Flasche, sowie einem als Zugorgan dienenden Seil oder einer Kette. Zumbesseren Verständnis der Wirkungsweiseeines Flaschenzuges soll der in Fig. 832dargestellte Rollenzug benutzt werden. DieRollen sind hier an einem festen bezw.an einem losen Tragbalken angeordnet.
Das eine Ende des Seiles ist an dem ^festen Tragbalken angeknüpft und um die ^einzelnen Rollen geschlungen. BeimFlaschenzug sitzen die Rollen in der losenbezw- in der festen Flasche und zwar ge-wöhnlich auf einer Achse nebeneinander. Auf die Wirkungsweise hat diese An-ordnung keinen Einfluß.
Läßt man an dem freien Seilende die Zugkraft k> in der Pfeilrichtungwirken, so wird sich der lose Tragbalken mit der daran hängenden Last H auf-wärts bewegen. Die losen Rollen legen gleichzeitig ein und denselben Weg zurückund beansprucht dieser Rollenzug an und für sich wenig Raum für seine Auf-
Prakt. Maschinenbauer. 71
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