Last x kleiner Weg. Oder die kleine Kraft ? muß einen großen Weg zurück-legen, um die große Last H auf eine kleine Höhe zu bringen. Durch die loseRolle kann man also eine Arbeit verrichten und rührt daher auch die BezeichnungArbeitsrolle.
Man kann auch die Zugkraft ? an dem Bügel angreifen lassen und dieLast an das freie Teilende hängen. Der Weg, den dann <Z zurücklegt, istin diesem Falle natürlich größer als der von ?. Die Kraft? wird dann aberauch entsprechend größer sein müssen als tz.
Nach Ernst, „Die Hebezeuge", sind die Wirkungsgrade fürLeit- und Arbeits-rollen folgende:
Tabelle für die Wirkungsgrade von Hanfseil- und Kettenleitrollen.
Seildurchmesser . . .
16
26
36
46
52
Ketten
Wirkungsgrad i . . .
0,96-0,94
0,95-0,91
0,93-0,89
0,92-0,87
0,91—0,85
0,96-0,95
Für den Wert L . .
1,133
1,178
1,223
1,25
Tabelle für die Wirkungsgrade loser Rollen oder Arbeitsrollen.
Seildurchmesser.
16
26 36
46
52
Wirkungsgrad.
0,97-0,98
0,96-0,97 0,94-0,97
0,93-0,96
0,93-0,96
Für Ketten ist der WirkungsgradEisenstärken.
0,97—0,98 und gilt derselbe für alle
Der Rollenzug, in Fig. 831 dargestellt, be-steht aus einer Reihe loser Rollen, die untereinanderdurch die Seile, in denen sie hängen, verbundensind. Mit dem einen Ende sind die Seile 8, 8,und 8z an der Decke festgeknüpft, während dieanderen Enden der Seile 8 und 8> an denRollen R, bezw. Hz befestigt werden. An demüber die feste Rolle R, geleiteten freien Endedes Seiles 8z wirkt die Zugkraft? und an derRolle k ist die Last aufgehängt.
Bei der Beschreibung der losen Rolle wurdegezeigt, daß man durch dieselbe mit einer kleinenKraft eine große Last anheben kann. Es istnun leicht ersichtlich, daß bei Verwendung mehrererloser Rollen, wie dies bei der am Rollenzuggetroffenen Anordnung der Fall ist, die Kraft?um so kleiner sein kann, je mehr lose Rollenangeordnet werden.
Die beiden Enden des Seiles 8 haben die Last zu tragen, jedes Endealso die Hälfte von tz. Demnach zieht an dem Haken der Rolle die Last
2 '
Fig. SSI.
mit
zieht an den beiden Enden des Seiles 8i, jedes Ende trägt die