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ohne Unterstützung, infolge des mittleren Rollendruckes, zu stark ausfallen.Gleichzeitig verhindern die Platten, daß das Seil aus den Rollen fällt.
Die in Fig. 834 gezeigte einzelne Rolle ist für Kettenzug bestimmt. Hierverhindert der auf dem Bolzen sitzende Schutzbügel das Herausgleiten der Ketteaus der Rille.
Von jeder der beiden Ausführungen verwendet man zwei Stück für einenFlaschenzug, so daß ein Stück als obere, feste, und ein Stück als untere lose
ig. 834.
Fig. 8SS.
Flasche angeordnet wird. Je nach Bedarf er-hält die letztere eine Rolle weniger, als die erstere.
In Fig. 835 ist eine der üblichen Kon-struktionen dargestellt, wie sie von der Düssel-dorfer Maschinenbau-A.-G. vorm. I. Losen-hausen in Düsseldorf-Grafenberg hergestelltwerden.
Um das Niedersinken der Last beim Los-lassen des Zugseiles zu verhindern, werden dieseFlaschenzüge auch mit einer Selbsthemmung ver-sehen. In Fig. 836 ist eine solche ersichtlich.
Ein gekrümmter Hebel hat an seinem unterenEnde einen festgelagerten Drehpunkt. Das obereEnde ist mit einer Klemmbacke versehen, welche gelöst bleibt, so lange dasZugseil sich abwärts bewegt, die Last also angehoben wird. Läßt man dasZugseil los, so wird die Klemmbacke von demselben durch die Reibung mit-genommen und durch den excentrischen Ausschlag des Hebels wird sie das Seilgegen die Rille pressen- Die Last kann so in beliebiger Höhe freischwebend fest-gehalten werden. Zieht man am Seil wieder an, so wird sich auch die Klemm-backe sofort lösen.
Der Differential-Flaschenzug von Weston, Fig. 837 u. 838, meistals Kettenflaschenzug ausgeführt, besteht aus einer oberen, festen Rolle, welche
Fig. 8SS.