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Der Antrieb erfolgt durch Schnecke und Schneckenrad und mit ersterer indirekter Verbindung steht die Bremskupplung. Dieselbe tritt sofort in Funktion,wenn die Last sich senken will, indem sie sich festbremst und läuft leer mit,wenn die Last ansteigt.
Fig. 841 u. 842 zeigt die Ausführung eines Schrauben-Flaschenzuges mitPatent-Drucklagerbremse von E. Becker in Berlin .
Auf der Schneckenwelle ^ sitzt rechts das Haspelrad 8, um welches eine
Handzugkette gelegt wird,während das linke Ende mitdem BremskegelinderBüchseLi gelagert ist. Letztere istleicht drehbar in das fest-gelagerte Gehäuse L gestecktund läuft gegen den Körnereiner Druckschraube. Wirdnun das Schneckenrad 8,Fig. 841. welches mit dem Lastkettenrad
R auf der Welle ^ sitzt, durchdie Schnecke gedreht, und zwar so, daß die Last angehobenN,. 84o. wird, so wird durch den Zahndruck des Schneckenrades dieSchneckenwelle nach links gedrückt. Der konische Bremskegelwird gegen die Büchse 8^ gepreßt und durch die hierdurch entstehende Reibungwird die Büchse 8, an der Drehung mit teilnehmen. Am äußeren Umfang istdie Büchse mit Sperrzähnen versehen, gegen die der Sperrzahn L beständig durcheine Feder gedrückt wird.
Während nun die Last angehoben wird und die Schneckenwelle sich indiesem Sinne dreht, wird der Sperrzahn über die Verzahnung der BüchseHinweggleiten. Dreht sich dagegen die Schneckenwelle im entgegengesetztenSinne, will sich die Last also senken, so wird dies durch den Sperrzahn 8verhindert.
Soll ein Niedergehen der Last bewerkstelligt werden, so braucht man nur