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Balkenwagen, auf deren langem Hebelarm ein Gewicht beim Wiegen so langeverschoben wird, bis die Gleichgewichtslage des Wagebalkens erreicht ist. DasGewicht des zu wiegenden Gegenstandes wird dann an dieser Stellung desLaufgewichtes von einer Skala des Wagebalkens abgelesen. Man kann hierausschon ersehen, daß das Verwiegen mittels Laufgewichtswagen schneller von stattengehen wird, als mit anderen Gewichtswagen, weil man das Auf- und Absetzender Gewichte hier nicht nötig hat.
Eine einfache Laufgewichtswage war schon bei dem Hebelgesetz durch Fig. 937besprochen. Eine andere Ausführung einer solchen Wage zeigt Fig. 952. Aus-führung der Kommandit-Gesellschaft für Pumpen- und Maschinen-
Flg. S5S.
fabrikation W. Garvens in Hannover . Der Wagebalken ist an einem dreh-baren Wandarm aufgehängt. Der kurze Hebelarm trägt einen Haken zur Auf-nahme des zu wiegenden Gegenstandes, ferner am Ende ein Gewicht zurAusbalancierung des langen Hebelarmes und Einstellen in die Gleichgewichtslage.Auf dem langen Hebelarm ist das Laufgewicht über einer Skala verschiebbar,Diese Wage gestattet bei gewählten Hebellängen bis 100 LZ zu wiegen. EinZeiger zeigt wieder die Gleichgewichtslage.
Nach Ausführungen der Düsseldorfer Maschinenbau-A.-G. vorm.I. Losenhausen in Düsseldorf-Grafenberg ist in Fig. 953 eine Dezimal-Laufgewichtswage wiedergegeben.
Die Konstruktion ist aus der Figur ohne weiteres nach dem vorher Ge-sagten verständlich. Der lange Balkenarm ist zur Bestimmung der Gewichts-unterabteilungen mit einer über ihm angeordneten zweiten Stange für ein kleines