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Wägen dient. Man hat dieses Gewicht, welches auf der Skala abzulesen ist,dem Gewicht auf der Wagschale dann hinzuzuzählen.
Diese Hilfslaufgewichts-Einrichtung ist in Fig, 950 besonders dargestellt,aus welcher Figur auch zugleich die Konstruktion des Wagebalkens mit denSchneiden genau ersichtlich ist.
Die Skala des Hilfslaufgewichts erstreckt sich bei Wagen
von 100 KZ Wiegekraft bis
„ 150 „ „ „
„ 200, 250 u. 300 „ „
über 300 „ „
lrZ Einteilung,
Fig. S50.
Eine Entlastungsvorrichtung gestattet ein Feststellen des Wagebalkens undein Entlasten der Schneiden und Traghebel- Die Schneiden der Traghebel
werden dabei gänzlich außerZusammenhang mit den La-gern der Brücke gebracht undgleichzeitig wird der Wage-balken angehoben. Die Brückelegt sich dann auf den Holz-rahmen. Fig. 949 zeigtdiese Stellung. Es ist zudiesem Zwecke nur das Um-legen eines Hebels notwendig.
Diese Dezimalwagen werden für die verschiedensten Zwecke ausgeführt.
Als Centesimalwage erhält die Brückenwage eine Ausführung nach derschematichen Fig. 95l. Der ganze Apparat stützt sich auf sechs Punkte, welcheschraffiert sind. An dem Wagebalken 74 LO, welcher bei L seinen Drehpunkthat, hängt bei 74 die Wagschale k. Bei 6 hängt an der Stange 0 O der Hebel
OL. Dieser trägt an den Armen I" und6l durch die Stangen NR und (41 diezwei gleichen, um die Achsen LU und NAschwingenden Hebel LUA und NLlck.Die Brücke ab eck ruht mittels vierStützen auf diesen Hebeln.
Sollen derartige Wagen genau wiegen,so müssen die Kanten sämtlicher Messer-schneiden in einer Wagerechten Ebene liegen.
Diese Centesimalwagen, welche haupt-sächlich als Fuhrwerks- und Waggon-wagen benutzt werden, kommen aberselten mit eigentlichen Gewichtsschalen zumAufsetzen von Gewichten zur Ausführung, vielmehr werden sie als Laufgewichts-wagen gebaut, welche wir im folgenden kennen lernen werden.
Einfache Laufgewichtswagen. Im wesentlichen sind es ungleicharmige