721
Ist IV das Widerstandsmoment des angenommenen Querschnittes unddie zulässige Biegungsbeanspruchung alles auf ININ bezogen, so muß sein:
für Schmiedeeisen,icv ^ 2 für Gußeisen und
IV —für den rechteckigen Querschnitt.
Der Flächendruck p — bei Kurbelzapsen kann 60—70 pro <7010 bei
normalen Verhältnissen betragen. Bei schnelllaufenden Dampfmaschinen sei
derselbe jedoch nicht höher als 40—50 üZ pro c^viu. Das Verhältnis ^ sei1,0 1,25 1,4. Der Durchmesser des Zapfens ergibt sich aus ? ^ — 0,16? - s
mit der Biegungsspannung s — 500 pro <xom.
Häder „Die Dampfmaschinen" sagt: „Um das Warmlaufen zu vermeiden,macht man den Kurbelzapfen gewöhnlich größer, als es die Rechnung auf Festig-keit ergibt."
„Es sei wieder x —^ der Flächendruck Pro <xoin in KZ, v —
die Umfangsgeschwindigkeit des Zapfens in m pro Sekunde, so sei für gewöhn-liche Betriebsmaschinen: x^80, vx^32."
Bedeutet für die Berechnung der Kurbelwelle einer Dampfmaschine
1 — Entfernung von Mitte Kurbelwellenlager bis Mitte Kurbelzapfen
in om,
r —Radius der Kurbel in <rw,
so ist das Biegungsmoment für den Zapfendurchmesser ä des Kurbelwellenlagers
und das Drehungsmoment
Das ideelle Biegungsmoment ergibt sich somit zu, wenn ist:
^ 0,625 Nd ^ 0,6 IV - L.
Das Widerstandsmoment ist ''V— 0 , 1 ä 2 .
Man kann weiter setzen für den Kurbelwellenhals ä, — l,15ä und fürden Bund, auf welchem das Schwungrad sitzt, äz —1,4ä.
VI. Die Röhren und Röhrenverbindungen.Hierfür stehe die Angaben des zugehörigen Textes.
VII. Die Abschlußvorrichtungen.Hierfür siehe die Angaben des zugehörigen Textes.
Prakt. Maschinenbauer.
91