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Cylinders bewickelt ist. Die Bewickelung 6 0 geht wie folgt von statten.Aus der Abbildung des Kollektors Fig. 1153 ist zu ersehen, daß derselbe auseinzelnen am Hinteren Ende rechtwinklig gebogenen Kupferstücken (Segmenten)besteht, die nebeneinander angeordnet sind. Von jedem der aufrecht stehendenEnden der Segmente aus geht ein Drahtbündel über den Cylinder-Mantel ander Achse der Hinteren Seitenfläche des Cylinders dicht vorbei, über den Cylinder-mantel zurück wiederum an den Kollektor und zwar an dasjenige Segment,welches neben demjenigen liegt, woran der Anfang des Drahtes befestigt wurde.An jedem Segment sind stets zwei verschiedene Drahtsträhne befestigt, sei es alsAusgangs- oder Endpunkt derselben. Zwischen der vorderen Seitenfläche der
Trommel und dem Kollektor befindet sich ein freier Raum über der Achse. Umdie über demselben freiliegenden Teile der Drahtwickelung besser zu schützen, wirddie Wickelung zwischen Trommel und Kollektor durch Blechbandagen fest zusammen-gezogen, wie auch die Fig. 1142 und 1148 erkennen lassen. Die Kollektorsegmentesind nicht direkt auf der Achse befestigt, sondern die Achsenöffnung ist mit einerBuchse ausgefüttert. Die Achse selbst besteht aus bestem Stahl.
Die Bewickelung der Trommel kann nicht in der Weise erfolgen, daß man daseine Ende des Drahtes einer Windung einfach mit dem gegenüberliegenden nacheinem Umgang um die Trommel verbindet, da hierdurch eine zusammenhängende,also geschlossene Ankerwicklung nicht entstehen würde. Vielmehr muß die Wicklungso gelegt werden, daß sie in sich selbst zurückläuft, was man durch denWickelungsschritt oder die Wickelungsstufe erreicht, womit also der Wegbezeichnet wird, den der Anfang der Spule zum Ende in bestimmter Reihen-folge der Segmente des Kollektors zurückzulegen hat. Die Fig. 1145 hat mansich als die Stirnseite eines Trommelankers zu denken, die punktierten Linienstellen also die auf dem Umfange und der Rückseite der Trommel verlaufendenWindungen dar, während die ausgezogenen Linien die vorderen in die Segmenteverlaufenden Enden andeuten. Die Wickelung beginnt bei dem Segment s, aufdem die Bürste 6 schleift. In der Pfeilrichtung verläuft nun die Wickelung wiefolgt: Von s nach 4, VII, I, 5, VIII, §, 6, I, ll, 7, II, a worauf die BürsteL schleift. Anderseits von s wieder ausgehend nach VI, 3, ä, V, 2, o, VI, I,d, III, 8 a, also wieder zu dem Segment der Bürste L. Die Zahl der Kollektor-segmente ist also gleich der halben Zahl der Spulen, da auf jeder Lamelle,