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Fig. 1171.
Verhältnisse der Parallelschaltung weichen jedoch etwas voneinander bet beidenAnkertypen ab. Ein Vergleich der vierpoligen Maschine mit Serienschaltungmit einer solchen mit Parallelschaltung ergiebt, daß unter sonst gleichen Ver-hältnissen bei gleicher Drahtstärke und gleicher Umfangsdrahtzahl die Maschine
mit Serienschaltung zwar nur halbso viel Strom im äußeren Schließ-ungskreise zuläßt, als die mitParallelschaltung, dagegen doppeltso viel LNL entwickelt. Manwird also bei Erzeugung starkerStröme mit Vortel die Parallel-schaltung, bei Erzeugung hoherSpannungen die Serienschaltungverwenden. Näheres hierüber ent-hält das empfehlenswerte Werkvon Schmidt-Ulm: Wirkungsweise,Berechnung und Konstruktion derGleichstromdynamo-Maschinen und Motoren. Außerdem sind für den Nicht-spezialisten geeignet: Rühlmann: Grundzüge der Gleichstromtechnik, Heim: Dieelektrischen Beleuchtungsanlagen mit Gleichstrom, Rosenberg: Elektrische Stark-stromtechnik, Biscan: Die Dynamomaschine, Schwarze: Elektrotechnik, Arldt:Elektrische Kraftübertragung und Kraftverteilung nach Ausführungen der Allg.Elektrizitäts-Gesellschaft, und zur allgemeinen Orientierung: Uppenborn : Kalenderfür Elektrotechniker und Hirsch-Wilking: Elektro-Jngenieur-Kalender.
In Fig. 1171 bringenwir eine vierpolige Neben-schluß-Gleichstrom- Maschineder Siemens L HalskeA.-G. zur Darstellung, inFig. 1172 eine solche derE. A.-G. vorm. SchuckertL Co., gleichfalls mit Neben-schlußwickelung, die beidegleiche Magnetanordnunghaben, aber doch in ihrenFormen wesentlich von ein-ander abweichen. Eine acht-polige Gleichstrommaschineder Allg. Elektrizitäts-Ge-Ng. sellschaft zeigt Fig. 1173.
Die Gehäuse dieser Maschinen bestehen aus Flußeisen, die Anker sind als Gitteranker(Trommelanker) gebaut, meist unter Verwendung von Flachkupferstäben (Stabanker)als Wickelung. Fig. 1174 endlich führt eine zwölfpolige Maschine der Deutschen Elek-trizitätswerke vor, die für direkte Kupplung mit der Betriebsmaschine berechnet ist.