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Der praktische Maschinenbauer : ein Hand- und Lehrbuch über den modernen Maschinenbau, sowie über das Wesen der Elektrizität und ihre Anwendung in der Industrie, insbesondere im Maschinenbau / von G. Ripke und F. Liebetanz
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gültige höchste Erwärmung erreicht haben, erfordern Transformatoren, insbesonderedie größeren, bei normaler Vollbelastung hierfür drei- bis viermal 24 Stunden.Die Temperatur ist dabei nach dem ersten Tage noch verhältnismäßig niedrig.In den weitaus meisten Fällenist nun bei Transformatoren eineununterbrochene Betriebsdauerunter voller Belastung für höchstenszehn bis zwölf Stunden erforder-lich, so daß keine schädliche Er-wärmung eintreten kann. Selbstwenn auch für die übrige Zeitder Transformator nicht ausge-schaltet, sondern leer oder an-nähernd leer weiter in Betriebgelassen wird, bleibt die Gesamt-crwärmung noch in zulässigenGrenzen.

Den DrehstromtransformatorderAllgem.Elektrizitäts-Gesellschaftzeigt Fig. 1210. Er enthält dreiEisenkerne, die sämtlich miteinanderdurch Querstücke verbunden sind. Auf jedem der Kerne befinden sich die erwähntenWickelungen. Einen 30 Transformator der Westinghouse Co. bietet das

Bild Fig- 1211, die Fig. 1212 stellt dessenprimäre und sekundäre Spulen dar. DieSpulen werden einzeln gewickelt und ein-zeln isoliert, wodurch die Gefahr der

Fig. 1210.

Fig. 1211

Fig. 1212.

Berührung durch den bei der Wickelung von Spulen aus derselben Schabloneverursachten außergewöhnlichen Druck auf die Isolation vermieden wird. DieSpulen sind von gleicher Form und werden nebeneinander gereiht, um die In-anspruchnahme der Spulen oder der Isolation zwischen denselben zu vermeiden.