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eingangs dieses Abschnittes beschrieben wurden, die eine sehr gleichförmigeWinkelgeschwindigkeit hat.
Gleiche Wechselzahl, gleiche Phasen und gleiche Spannung sind die elek-trischen Grundbedingungen für ein störungsloses Zusammenarbeiten parallel ge-schalteter Wechselstrommaschinen. Bei der Vornahme der Parallelschaltung ver-fährt man auf folgende Weise: Angenommen es sind zwei Einphasenmaschinenzusammen zu schalten, so wird man parallel zum Hauptausschalter, durch denbeide Maschinen getrennt werden können, eine Glühlampe schalten, welche beider doppelten Spannung der Maschinen brennt; die von einer Maschine aus-gehende Spannung könnte die Lampe also nicht zum Leuchten bringen. DieParallelschaltung der Lampe wird so ausgeführt, daß mit den Klemmen desAusschalters, an denen also schon die beiden Enden der Hauptleitung liegen,eine zweite kurze Leitung verbunden wird, in die die Lampe eingeschaltet ist.Bei geöffnetem Ausschalter wird also ein durch die Lampenleitung geschlossenerStromkreis vorhanden sein in der Weise, daß beide Maschinen und die Lampehintereinander geschaltet sind.
Wenn wir nun die beiden Maschinen parallel schalten wollen, so be-trachten wir die Lampe - Angenommen, daß die Maschine II ein klein weniglangsamer oder schneller läuft als die Maschine I, so wird die Lampe bald auf-leuchten, bald erlöschen. Jedesmal, wenn die beiden Maschinenspannungen ingleicher Phase sind, ist die Lampe ganz dunkel, jedesmal wenn die Spannungenum eine halbe Periode verschoben sind, ganz hell. So lange die Tourenzahlder Maschinen eine erheblich verschiedene ist, wird ein starkes Flackern derLampe bemerkbar sein. Würden 60polige Maschinen in ihrer Geschwindigkeitum vier Touren in der Minute voneinander abweichen, so würde man 240maldas Flackern bemerken. In diesem Zustand darf man die Maschinen nichtparallel schalten, man muß vielmehr auf irgend eine Weise, z. B. durch Beein-flussung des Regulators der Antriebsmaschine, die zweite Maschine auf dierichtige Tourenzahl bringen. Je mehr man sich der richtigen Tourenzahl nähert,desto langsamer tritt das Flackern ein, und wenn es ganz langsam gewordenist, dann kann man einen Moment, in welchem die Lampe wieder dunkel ist,dazu benützen, den Hebel einzuschalten. Die Maschinen sind in richtiger Phaseund bleiben von nun an in Phase, weil, wenn die eine zurückbleiben wollte, siedurch den Strom der anderen mitgeschleppt wird-
Anstatt der Lampe oder auch parallel zu derselben kann man ein Volt-meter verwenden. So lange der Voltmeterzeiger schnell hin und her schwingt,darf man nicht parallel schalten, erst wenn seine Bewegung ganz langsam wird,kann man einen Moment, wo er auf Null steht, dazu benützen, um den Hebeleinzuschalten.
Diese Schaltung hat den Nachteil, daß man in jenem Moment parallelschalten muß, wo die Spannung der Lampe bezw. die Spannung des Volt-meters Null ist. Das läßt sich aber nicht genau bestimmen, weil eine 110Volt-Lampe schon lange vorher, ehe die Spannung direkt Null geworden ist,etwa bei 20 oder bei 15 Volt, ganz dunkel ist. Es kann daher, insbesondere