Auf der mit dem Hauptkolben (22) verbundenen Kolbenstange (30) befindetsich auch der Kolben für den Luftcylinder (28). Durch diesen wird das Saugenund Pressen der Luft in den Hauptluftbehälter bewirkt. Geht der mit dem Dampf-kolben (22) auf derselben Stange (30) sitzende Luftkolben (29) nach rechts in diegezeichnete Stellung, so saugt er durch das Säugventil (31) und Kanal (33) Luft
in den Cylinder, die er bei der nun folgenden Bewegung nach links zusammen-preßt und durch das Druckventil (32) und Rohr (38) nach dem Hauptluft-behälter (3) drückt. Dieselbe Ventilanordnung ist natürlich auch für die rechte Seitedes Luftcylinders (28) angeordnet (in der Figur abgebrochen gezeichnet).
An der Saugleitung befinden sich Staubfänger (37), welche mit einer dünnenSchicht Watte gefüllt sind, um das Eindringen von Staub u. s. w. zu verhindern.
Der Luftcylinder, sowie der Dampfcylinder und die Schieberkammer werdendurch die Schrauben (39, 40 und 41) geschmiert. XVII
Gehen wir zur Betrachtung desModells über, so sehen wir in deroben (links) liegenden Hauptfigureinen Bremscylinder, wie er an denWagen und am Tender angebrachtist (also horizontal), mit dein dazugehörigen Steuerventil.
Die beiden unteren (rechts) Schau-bilder stellen das Steuerventil für dieTreibradbremse vor (an der Loko-motive) mit dem vom Führer bedientenBremshahn, mit Druckregulator undSignalpfeife, und zwar ist der Schnittfür das linke der beiden unteren Modellegeführt nach der Linie VII—VIII,der für das rechte nach XI—XII—
XIII—XIV, und der für Textfigur3 nach Linie XV—XVI.
Der Schnitt des horizontalenSteuerventils in der Hauptfigur istgeführt nach XVII—XVIII in Fig. 4,während diese Figur einen Schnittvorstellt nach IX—X der Fig. 5.
Der Bremscylinder dient dazu,die Wirkung der gepreßten Luft aufdas Bremsgestänge und durch diesesauf die Bremsklötze zu übertragen.
Die Abdichtung des Kolbens (42)erfolgt durch eine Ledermanschette (43),welche vermittels eines federnden Stahlstulpes (44), dessen Börtel kammartig auf-geschlitzt ist, derartig fingerförmig an die Wandung des Cylinders angedrückt wird,
XVIII