Vorrede.
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wol nicht zu leugnen vermag, daß nicht manche Ver-besserung, ja manche Entdeckung selbst, mir entgan-gen seyn sollte; wie denn auch Herr Poppe sichebenfalls überzeugt halten wird, daß in seinem Hand-buche der Erfindungen manches fehle, was auch wolnoch zu dem Ganzen gehört hätte, ohne daß ich des-wegen die Aeußerung wagen mögte, daß der verdienst-volle Mann mit dem Fortgange der Wissenschaftenund Künste nicht gleichen Schritt halte. Der ftl.Beckmann, der gewiß die Geschichte der Erfin-dungen genau studierte, und alles, was er nieder-schrieb, recht ordentlich durchgedacht hatte, hat garhäufig in den folgenden Bänden nicht nur seine frü-hern Angaben vervollständiget, sondern auch verbes-sert, und sogar mehrere frühere Behauptungen wi-derrufen. Wie sollte dies auch bei einer Arbeit vonder Art anders möglich seyn! Welcher Mensch istim Stande, hier das Ganze mit Einem Blicke zuübersehen! Das kann auch Herr Poppe nicht.Und wem sollten bei einer solchen, ich mögte fastsagen, unermeßlichen Arbeit, nicht nur mehrere gleich-zeitige Entdeckungen und Erfindungen selbst, sondernauch nachher dabei angebrachte Vervollkommnungenentgehen; ohne daß man deswegen geradezu zu be-haupten berechtigt sey, daß einer mit dem Fortgangeder Wissenschaften und Künste nicht gleichen Schritthalte! Die Supplementbände müssen unter solchenUmständen dasjenige von Zeit zu Zeit ersehen, was