Kutschenöfen.
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Nürnberg ausgeübt worden. Ein paar Jahre späterahmte sie auch in der Schweiz ein gewisser Spengler,Director einer Porcellanfabrik bei Zürich , nach. Englän-der und Franzosen haben sie nachher noch vervollkommnet.Unter den Künstlern in Frankreich zeichnete sich hierinStone und Comp., unter denen in England aberWedgwood aus. — Poppe Handb. d. Erf. 144.Kutschenöfen, zur Bequemlichkeit bei Winterreifen, habendie Engländer vor wenigen Jahren erfunden. — PoppeHandb. d. Erf. gzo.
S^ac-Dye, und Lae-Lake (Z L. 272). Die Anwen-dung dieser zwei neuen Farbemakerialien, mit Rücksicht ^des besten Methode, solche vorzubereiten, um sie, alsSurrogat der Cochenille zum Scharlachfarben anwendbar !zu machen, hat Dr. Eduard Bancroft in London iijr6 ausführlich gelehrt. —- Hermbstädt Mus. VI.
152. XI. 97.
Lackfirniß. Die Zubereitung verschiedener, sehr vorzügli-cher, hat Hermbstädt gelehrt. — Büllet. I. 179.
Lackiren (2 B. zio). Seit undenklichen Zeiten habendie Chineser und Japaner die Kunst, allerlei aus Ei-senblech verfertigte Küchengeschirre, rc. mit einem dauer.haften Lack zu überziehen, ausgeübt, Mehrere europäi-sche Völker, besonders die Deutschen , Franzosen undSpanier, überzogen schon vor mehr als 70 Jahren Kaf- ,feebrrtter, Büchsen und ähnliche Geschirre mit allerleiFarben, auch wol mit Kupferstichen, und darüber miteinem Lackstrniß. Aber sie standen darin den Japanernund Chinesen noch sehr nach. Erst nach einer Reihe vonJahren entrissen die Engländer den Japanern das Ge^