Blaufarbenwerke. Zg
sie» Lilas, und vom lebhaftesten bis zum höchsten Rothgebracht werden konnte. — Poppe Handb- d. Erf. 236.
Blaufarbenwerke (s. Kobalt). Das älteste Blaufar-benwerk war das Scbindlersche gewesen, welches Jenitz-schen und Harrer im I. 1575 zu Albernau , einemAreigute ohnweit Buckau, gegründet hatten. Erst Eras-mus Schindler brachte es 1649 völlig zu Stande.Das Farbenwerk zu Schlemmq errichtete Loren;Bergkau, ein magdeburgischer Apotheker, im I. i6rrauf böhmischem Grund und Boden. Die Kobalt? dazuließ er aus Joackimsthal und Schneeberg kommen. HansBurghard bewirkte aber bald das kuhrfürstliche Verbot,-aß keine Kobalt« auf die böhmische Seite geschafft wer-den.durften. Dadurch kam jenes Farbenwerk herunter,
-aß Bergkau es bald an Burghard verkaufen mußte.Dieser verlegte nun 1644 sein Blaufarhenwerk, welcheser in Platten hatte, nach Schlemma; im Jahr 1651aber vermachte er es dem Kuhcprinzen Johann GeorgII. Dieser ließ damit 1632 das kuhrfürstliche Farben-werk zu Gugel bei Jöhan.ngeorgenstadt vereinigen,und so entstand daraus das kuhrfürstliche Dvppelfarben-werk. Das Pfannenstieler Farbenwerk wurde 1-635Won einem Sckneeberger Bürger Schnorr errichtet. ZmJahre 1642 wurde es von dem Kuhrfürsten JohannGeprg I. privilcgirt. Das Zschypenthaler Farben-werk bei Zschopau soll anfangs unter dem Namen-Oheim isch.e F a r den m ühle an der Sehne, ohnweitBuchholz angelegt, im I. 1634.nach Waldkirchen , undbald darauf »ach Zschopenthal und Zschopau verlegt wor-den seyn. Nachher ist es an die Richtersche Familiein Leipzig gekommen_ Pappe Gesch. h. Tech», sll. 205.
Blauholz, s. .Campecheholz.
Blech erue Lö ffel, s. Löffel.
Bleiche (1 B. iZ5). Die Kunst- und Geschwindig-