42 Bleywurf.
die Art, wie dies Alles geschiehet, ist nach und nachverbessert worden. — Poppe Gesch. d. Lechn. M. 212. ff.
Bleywurf, ein Instrument, womit die Tiefe des Meeresuntersucht wurde, war schon bei den alten Griechenüblich. — Pott er Archaol. II. 283.
Blinde (5 B. 66). Blinden -Erziehungs-Anstal-ten sind: zu Wien seit 1805, zu Berlin 1306, zuPrag 1307, zu Amsterdam 1308, zu Dresden i8oy, zu Zürich 1310, zu Copenhagen i8n ge-stiftet. Die größten Anstalten dieser Art sind in Lon-don und Paris. — Zu den Blinden -Lehranstal-ten gehören: die Werkschule für erblindete Preußisch?Soldaten zu Berlin 1314, Marienwerder 1316,Münster 1318. — Blinden -Versorgungs-An-stalten sind zu Schafhausen und Dresden . —Eine Blinden-Heil-Anstalt (angeblich) zu Prag . —Zu Breslau ist im Jahr 1319 ein Verein zum Un-terricht für Blinde gestiftet worden. — Allgem. gie-pert. d. neuest. Liter. I, 332. — Opposit. Bl.1819-S- 57-b.
Blondere. Die dünnen Spitzen, welche Blonden ge-nannt werden, sind wahrscheinlich in den Niederlandenzuerst aufgekommen; sie wurden bald nach Frankreich ,pnd in der Folge auch nach Sachsen verpflanzt. —Poppe Gesch. d. Techno!. I. 503.
Blumen, künstliche (r B 141). Der Franzose Pel-letier wurde vor wenigen Jahren durch seine hölzer-nen Blumen berühmt. Er erfand dazu eine Maschine,womit er im Stande war, von einem Streifen daumen-dicken Holzes igoc» Ellen Band zu machen. — PoppeHandb. d. Erf- 277.
Blumenkränze. Schon im alten Griechenland , zuAthen , gab es Personen, besonders Frauenzimmer, diesich mit Verfertigung und Verkauf der Blumenkränze, die