Bomben.
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und durch die herumfliegenden Stücke großen Schadenthun, so «st es schwer auSzumitteln, wenn eher diese ihrenAnfang genommen haben. Man kann also kaum mehrthun, als die, davon vorhandenen Nachrichten in chrono-logischer Ordnung aufführen. Im Jahr 1378 machte derAugsburger Stückgießer, Johann von Arau, Bom-ben und Kugeln, welche 127, 70, und 50 Pfund wo-gen. Im I. 1388 bediente sich Stephan II. , Herzogvon Bayern, bei der Belagerung von Regensburg derBomben. Die Erfindung der Bomben durch den FürstenSigismund Pandulph Malatesta von Rimini in Italien , wird ins Jahr 1434 gesetzt; und 1522 sol-len die Türken bei der Belagerung von Rhodus sich derBomben bedient haben. In einem langen Zeitraum er-fahrt man nichts von diesen, wahrscheinlich eigentlichenBomben, und nur erst 1520 kommt davon etwas vor.Marggraf Albrecht belagerte nämlich in diesem JahreHeilberg in Preußen. Man schoß Kugeln in die Stadt,von welchen die Geschichte sagt, daß sie hohl und mitPulver angefüllt gewesen wären. Ferner, es wären dar-an kleine Kugeln befestigt gewesen, die, wenn dieKugel zersprungen sey, weit umher zerstreuet wären, undhabe eine solche Kugel 20 Mark gekostet- Schon dirHansa trieb einen Handel mit Bomben, die sie zollfreynach Spanien und Portugal brachte, wie dies die Privi-legien von 1517 und 1523 besagen. Bei diesen ziemlichbestimmten Nachrichten von der Beschaffenheit und denWirkungen der Bomben und Granaten, ist es auffallend,Laß noch gegen das Ende des XVI. Jahrh, derselben, alSetwas Neues erwähnt wird- So soll z. B. Franz, Erb-prinz Eosmus I, die Bomben 1563 erfunden haben;und man sich der durch einen Bürger zu Venlov im I.1585 erfundenen Bomben, bei der Belagerung'von Wach-tendonk 1588 zuerst bedient haben. Aus einer Stelle in