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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Brennen

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angenehm machen, abgesondert'werden. — Oppos. Bl.1817. S. 510. f, — Ipecacuanha 2. B. 136.

Brennen (i B. 159). Das Brennen mit der IVloxa(^rtswisra vulgsris, Bey fuß) ist eine ostindische Erfin-dung. — Die Moxe ist eine weißgraue Wolle, die dieEhineser und Japaner aus dem Beyfuße bereiten. Siezerstoßen die obern Theile und Blatter der Pflanze, rei-ben sie zwischen den Händen, und sondern die Blätterdavon ab. Alsdann formiren sie zolllange, spitzige undlängliche Kügelchen, wie ein Räucherkerzchen, setzen solchein Chiragra und Podagra auf Hände und Füße, undzünden sie mit einer Ruthe von Alosholze an. Da dieMoxe ein lockerer und weicher Körper ist, so verbrennt sielangsam, und brennt eine Kruste, wodurch der Schmer;und die Krankheit gehoben werden. Gmelin (Reise I.1114) erzählt, daß ein Priester am Flusse Onox inSibirien den Bey fuß als ein Mittel gegen viele Krank-heiten, als Brennmittel gebrauche. — Linns vollst.Pflanzensyst. XX. 233. — Stolle Hist.^der. medzin.Gel. 848.

Brennessel. Der Italiener Zannettinr hat 1313 dieEntdeckung gemacht, daß die Blüten und der Saawender gemeinen Brennessel, statt der Chinarinde in Fiebernmit Nutzen anzuwenden sind. — Erholungen. 18 L 8 .Nr. 8- S. 31.

Brennglas, ein großes von Flintglas, s. Flintglas.

B rennkraftmesser. Ein Werkzeug, welches dazu be-stimmt ist, den Werth der verschiedenen Brennmaterialienmiteinander zu vergleichen, hat Mongolfier erfunden.— H'ermbstädt Büü. V. 194. Lergl. Wärmemes-ser. 3 B. 325.

Brenn stahl, s. Cementirstahl.

Bri ef (5 B. 77). Die erste unter den Noch vorhandenendeutschen Briessammlungen ist von Benj. Neukirch