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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Zs Briefe, rnedicinische.

^geb. 1665, gest. 1729) von 1755. Erst mit E. F.Gellert (geb. 1715, gest. 1769) that der Geschmack inBriefen einen Riesenschritt zu seiner Verbesserung.Eichh. Gesch. d. Lit. IV. 2. S. 1045.

Briefe, medicinische. Die ersten hat, so viel ich weiß,der Italiener Johann Manardi, oder Manardo,Pros. zu Ferrara (geb. das. 1462, gest. 1536) geschrie-ben. Stolle Hist. d. med. Gel. 146.

Brigadier, ein Ofsicier, der eine Brigade commandirt.Diese Stelle kam zuerst in Frankreich unter Ludwig XIV. im Jahre 4667 auf. Jäger hist. stat. Zeit.Lex. I. 267.

Brillen (5 B. 78). Brillen aus Bernstein erfandChristian Porschin in Königsberg im Jahre 1691.Poppr Gesch. d. Technol. II. 272.

Drillen, metallische, die keine Glaser haben, sondernbloße, dem Bedürfnisse des Auges wohlberechnete, ange-messene Sehöffnungen, hat der Opticus Jones in Cha-riporoß erfunden. Durch eine besondere Zurichtung, woein Auge ganz geschlossen bleibt, u§id nur die eineBrille eine Lieffnung hat, wird dem Schielen abgehol-fen. Neues Mag. aller neuen Erf. III. ziz.

Brillen, periskoptische, (mit denenman rund um sichsehen kann) hat der Engländer Wollaston erfunden;und auch der Pariser Mechanicus Causrix nachher ver-fertigt. Mag. d. neuest. Erf. (neue Folge) Nro. 1.S. 32. Vergl. Hermbstädt Museum. IX. 345.

Brillen, zusammengesetzte, an welchen der obereTheil des Glases, dessen man sich bedient, um den Ge-genstand zu sehen, nach welchem man zeichnet odermalet, den Focus hat, dessen man für die entferntenGegenstände bedarf; der untere hingegen denjenigen,dessen das Auge für die geringere Entfernung auf demPapiere, oder auf der Leinewand bedarf, auf welchem