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Camera lucida
Farben, die bis dahin nur in England verfertigt worden,hat der Fayancefabrikant Ollivier in Paris zu verfer-tigen erfunden. — Hermbstädt Museum. IV. 355.
Camera lucida; ein zum Aufnehmen von Gegenständenund zum verkleinernden, oder vergrößernden Nachzeichnenbestimmtes Instrument, hat der Engländer Wollastönerfunden. — Gilbert. Annal. XXXIV. zAg, XXXVI.74. Ein mit der Camera lucida verbundenes, zusam-mengesetztes Mikroskop; durch welches man sehr leichtGegenstände stark vergrößert abzeichnen kann, hat derMechanik»« Weickart in Leipzig erfunden. Das. Xl.1.no. — Eine veränderte Camera lucida hat Pros. L st-ricke in Meißen erfunden. Das. XI,. 333.
Campecheholz, oder Blauholz zu Blau und Violett,wurde schon ohngefähr ums Jahr 1400 in Europa zurFärberei angewandt. — Poppe.Handb. d. Erf. 285.
Candiszucker, aus noch einmal gekochtem und geläutertemZucker, oder aus feinem Syrup, den man in eignenkupfernen Gefäßen aus Zwirnsfäden crystallisiren läßt, gab«s schon vor einigen hundert Jahren. Den Namen Ca ri-tz is leiten einige vom lateinischen tüauäiclps her; anderevom griechischen x«v--i°v, weil der Candiszucker eckig ist,und in scharfkantigen Stücken bricht Andere halten esfür wahrscheinlicher, daß das Wort von canäirs, can-üiw, herkomme, welches ursprünglich von Reife, unddann auch von der Ueberzuckerung gebraucht wurde. —Doppe Gesch. d Technol. IU 170.
Lsnousr oonLiIIorum; hat man erst nach dem Ni-cäischen Concilio zu sammeln angefangen. Die ältestegriechische Sammlung, so wir besitzen, ist der Loäsxcanonulli Lcalk-s. univers., den Christoph Justel1610 zu Paris herausgegeben hat. — Stolle Hist. d.jurist. Gel. 358.
Cautate (5B. 94). Die bessern Cantaten der Jtalie-