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Haardrath ziehen mußten. Im Jahr 1440 war der-Messingdrath in Ungarn nichts neues mehr. — NachNürnberg ist die Lahn - und Plattarbeit ebenfallsdurch Fournier gebracht worden. In Augsburg hatGeorg Geyer das Drathplätten oder Labn ma-chen zuerst eingeführt. Augsburg erhielt seine Plätt-maschlnen (Walzenmaschinen) eheinals aus Mayland;in der Folge- aber aus Schwarzenberg in Sachsen . —Die Vergoldung des Silberdraths ist wol einefranzösische Erfindung, die ins XV.» Jahrhund. zu fallenscheint. In Mayland erfand man die Kunst, den Sil-berdrath zu Stickereien auf Einer Seite zu vergolden.— Zu München haben Zech und Schmied im XVtll.Jahrh, eine Gold- und Silber-Drathzieherei angelegt.Frankenthals Gold- und Silber-Dralhziehereien sindim I. 1770 gegründet. — In England soll, nach Eini-gen, die erste Ei send rath m üh le von einem Deutschen ,Gottfried Box, im I. 1590 angelegt seyn. — Einschwedischer Fabrikant, Eckermanü, erfand im Jahr172b die Kunst, Eisendralh und andern Metalldrath plattund eben zu machen, und ihn in allerlei leinenes undseidenes Zeug einzuweben. Die Kunst des Platten-'wurde aber, vorangeführtermaßen schon früher, bei feiner»Drathsorten ausgeübt., Eckermann's Erfindung waralso eigentlich bloß eine neue Anwendungsart der Plätt--Vorrichtungen. — Michel zu Paris soll vor ohngefähr24 Jahren zur Vervollkommnung der Drathzieherei sehrviel beigetragen haben. — Poppe Gesch. b. Technol. II.595 B
D rath arbeit (5 B. 129), gegossene, dus Kupfer^ Sil-ber, oder Gold zu verfertigen, hat Claude NicolasMichel in Paris erfunden. — Hermbstädt Museum.IV. 234.
Drechsler (1 B. 299). Ueber die Kunst des Drechslers.