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daß solches zuerst in Paris gemacht sey, nennen einendortigen Apotheker, Namens Dubalen, der, so wie seinErbe Julior, die Zubereitung sorgfältig geheim gehaltenhaben soll. Demachy schrieb im I. 1758, das kauäs I.ucs sey höchstens ein halbes Jahrhundert bekannt.Der Chevalier de la Chapelle, welches aber ein erdich«teter Name seyn soll, sagt, er habe ein Flaschchen mitdiesem Wasser vom Jahre 1742, und dies ist zur Zeitdie älteste bekannte Erwähnung desselben. — Beckm.Erf. IV. 275. Noch muß ich bemerken, daß im erstenBande dieses Werks, S. 307. Z. n. nach soll es, dieWorte: nach der Meinung der meisten französi,schen Schriftsteller, zu setzen sind.
Ebbe- und Fluth-MuhleN. Mühlen, welche sich nachder Ebbe und Fluch richteten, folglich von 6 zu 6 Stun-den die Richtung ihrer Räder änderten, wie man solchenoch jetzt zu Venedig sieht, hat man im Xl. Jahrh, an-gelegt. — Poppe Handb. d. Erf. 16.
Lcclesia. Die Bedeutung des Worts im kirchlichenSinile, rührt aus dem Alterthum her. LxxXy-r,« war zuAthen eine Versammlung des Volks, die, den Ge-sehen gemäß in der Absicht gehalten wurde, um über daSBeste des Staats Verathschlagungen anzustellen. Es gabderselben mehrere, und die eine war ganz mit der Reli-gion, und mit Sachen, die sich auf den Gottesdienstbezogen, beschäftigt. Potter Archäol. I. 136.
Ehelicher Kauf. Der Ritus des ehelichen Kaufs faNdbei den Römern Statt, war ihnen aber nicht eigenthüm-lich. Man findet ihn auch bei andern Völkern, z. B. beiden Hebräern, (i B. Mos. 29, 18. i Sam. r«, 25.)bei den Thraciern, Griechen und Deutschen . —Adams röm. Allerlh. (zte Anst.) A. 266.
Ehestandsthaler. Eine Schaumünze, welche Ernstder Fromme , Herzog zu Sachsen-Gotha, auf die Vermäh-