Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Lscuäillo ä'oro.

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LrcuäiHo st'oro, (Vivteoo). Eine spanische Gold-münze von der Größe eines halben Ducaten, die zuerst1740 geprägt worden. — Schellenb. Handlex. I. 251.

Lsssnveä'orisnt, s. Perlen, unachte.

Lroentia smbrae, ist von Raymund Minderer(gest. 1621) erfunden. — keirnm. bist. 11 t. VI. 7yi.

Essig und Essigbereitung (i B. 346^,. Das Alterdes EsstgS ist unbekannt; aber schon in sehr frühen Zei-ten lernte man diese Flüssigkeit gebrauchen. PliniuSrühmt den Essig zur Zubereitung von Speisen, zum Ein-machen des Obstes rc., sogar zum Einbalsamiren. Dererste Essig, den man hatte, war Weinessig. DieKunst, Essig zu bereiten,, hielten nicht bloß die Alkengeheim, sondern auch noch zu Glaubers Zeiten suchtejeder diese Kunst für sich zu behalten. In neuern Zeitenkam man leicht hinter das Geheimniß. — Schon Ro-zier bewies, daß, ohne Mitwirkung der atmosphärischenLuft, die Verwandlung des Weins in Essig unmöglichsey. Chapkal's und Hermbstadt's Versuche habendies bestätigt. Die chemischen Kenntnisse von der atmo-sphärischen Luft, welche Scheele und Pristley um177z zuerst ausmiltelten, hatten hierzu sehr viel beige-tragen. — Die Bereitung des Weinessigs aus trü-bem Wein und Weinhefen ist eine alte Kunst.Boerhave kannte das Verfahren der Bereitung genau.Neuer ist die Verfertigung des Weinessigs aus unreifenTrauben, die man, zerstoßen und getrocknet, mitschlechtem sauren Wein begießt, und dann zur Gährungbringt. Prozet und Parmentier haben sich um dieEssigfabrication vorzüglich viele Verdienste erworben. —Parmentier und Hermbstädt brachten trefflichenWeinessig aus frisch gegohrnem Weinmost zu Stande,und Chaptal bewies, daß die mittägigen Weine, welchereich an Geist sind, auch den besten Essig liefern. Die