144 GaserleUchtung.
mel mit einem Stäbe, der ihre (mit jeder EntfernungStatt findende) Rotationen angiebt, Ohr genau zu mes-sen; und endlich die Vertheilung des Gases (in die Lam-pen und Leuchter, oder in andere, beym Verbrennen des-selben, um Hitze zu erlangen, nöthige Gefäße) nach Will-kühc leiten zu können.— Oppos. B l. 1317. S. 5440.
Gasbader, hepakische, sind zuerst zu Eilsen zuStande gebracht, und vom O. Gebhard ign beschrie-ben. — Hust land Journ, d. pr. Arzneyk. XXXIV.4 - S. 115.
Easerleuchtung. Im Jahre iFlZ hat man in Jstrienzuerst das Gas bey Leuchtthürmen angewandt. Ein sol-cher Leuchtthurm ist auf einer der Z Spitzen von Salvors,kunts ckella raosoks genannt, in einer Entfernung von-5 italienischen Meilen von Tuest errichtet. Sein Bauward im Jahre 1317 begonnen, und er spendete in derNacht des 77. Aprils 1313 zum erstenmale auf demadriatischen Meere, was noch auf keinem Meere gesche-hen war, Gaslicht zum Behuf der Schifffahrt. —Allgem. Anz. d. Deutsch. i8iy. S. 2518.
Gaserl eu ch tun gs- und Heitzungs app-arat. Einentransportabel hat der MechanicuS I. A. Ulhe in Dres,den erfunden. — Hermbstadt Museum. Xll 20Ü.Gaslicht (5 B. 132). In der DinnendahlischenWerkstatle zu Essen hat mam am lo. April 13,3 einGaslicht brennen gesehen, das nicht aus Steinkohlen pro-ducirt war. Der Hofapotheker Flasbof hatte den Tie-gel des Gas-Apparats, statt der Steinkohlen, mit 8Pfund Kuh- und Kälberknochen, so wie sie vom Tischeabfallen, füllen lassen. Durch die Einwirkung deräußern Warme entwickelte sich viel Gas, so, daß 16Brennmündungen über 2 Stunden dadurch gespeiset wur-den. DaS Licht selbst brannte sehr helle und weiß, Undgab dem, aus gute» Steinkohlen entwickelten, nicht viel