Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Geld. ,4g

Geb., das Geld überhaupt in Griechenland üblich gewesenist, auch daß das feinste Gold dazu genommen worden.Doch halten die Griechen auch silberne, kupferne, eiserneund zinnerne Münzen. Kupferne Münzen wurde»,nach dem A r i sto p h a n es, im zten Jahre der gzstenOlympiade, unter dem Archen Anri genes zuerst ge-prägt. Eiserner Münzen bedienten sich wenigstens dieLacedemonier und Byzantiner, auch die E l a-zomenisr, als sie von schweren Schulden gedrückt wur-den. Lycurg nahm bei Einrichtung des Lacedamo-uischeu Staats unter andern den Grundsatz an, daßkeine goldene und silberne, sondern nur eiserne Münzegelten sollte. Der Tyrann Dionysius zu SyracuSließ sogar, bei einem Mangel an Silber, zinnerneMünzen prägen. — Potter Archäol. III. 72 bis 94.—-Bei den Römern wurde Silber zuerst im I. n. Erb.d. St. 484, fünf Jahre vor dem ersten punischen Kriege,oder nach andern im I. 498; — und Gold 62 Jahrenachher, geprägt. Inzwischen scheinen schon vor dieserZeit in Rom Silbermünzen gebraucht worden zu seyn,aber von ausländischem Gepräge. Die römischen Münze»waren damals nur von Erz. Die erste kherne Münz«(Nururnus, oder Istummus seris, vom König Numa,oder von vc-zw;, .G e s e tz) wurde ks genannt, und hatte1 Pfund am Gewickte. Im- zweiten punischen Kriegewurde unter dem Eonsulat des E. Claudius Nero ,und'M. LiviusSaiinator, L. V. 546. zuerst einsgoldene Münze geschlagen, und ^urau», oder »ureu»NUMMU8 genannt. Die Kaiser prägten gewöhnlich ihreignes Bildniß auf die Münzen; dies that JuliusCäsar , zufolge eines Decrets vom Senat, zuerst. Ei-nige römische Münzen waren säge- oder zahnförmig ein«geschnitten. — Adams röm. Airerlh, (3. Aust.) H. 329,334- s. s. Numismatik,