Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
160
JPEG-Download
 

»6o Glascondensator.

und sehr dauerhaftes Glas daraus zu machen, rührt vondem französischen Chemiker le Sage her. — PappeHandb d. Erf. 299.

Glas. Dessen Zerspringen zu verhüten, s. Zerspringen.Glasätzung, s. Aetzen in Glas.

Glascondensator, hat der Pros. Weber in Landshut erfunden. — Gilbert Annal. XI. Z44.Glasharmonika. Soll die Ersinduyg eines Deutschen ,des Capellmeisters Schmidkauer in Rastavt seyn, dersie um die Mitte des XVIIl. Jahrh, aus Licht brachte.— Poppe Gejch. d. Teckn. ll. 297.

Glaslinsen, s. Linsenförmige Glaser.

G l a sm a l erkun st. Nach Nachrichten aus Cöstn hat dergeschickte Künstler Reiner Birrenbach (geb. 1766)nach 2ojahrigem Studium, und vielen Versuchen, envlichdie alte verloren gegangene Glasmalerkunst wieder ent-deckt.— Hamb . Corresp. iZlY. Nro. rhz. Ob und ,in wie kern übrigens Herrn Birren dach dies Verdienst-er Wiederentdeckung gebühre, davon sehe.man das Kunst-blatt von 1820. Nro. 2. S. 8, welche« dem Morgen-blatt f. geb. Stands beigefügt wird.

Glasröhren zu Kolben. Eine neue, einfache und sicher«Methode dazu, hat der Mechanicus Kraut in Bremen erfunden. — Mag. all. neuen Erf. Vlll. 91.Glasschneiden (2 B. 51. 5B. 196). Ändreas Be-velmann zu Amsterdam härtete in den neuern Zeitenden Stahl so, daß er damit Glas. wie mit einem Dia-mant zerschneiden konnte. — Der Mechanicus Hoffimann zu Leipzig erfand vor wenigen Jahren eine sinn-reiche Maschine, womit man das Glas sehr leicht undgenau zu allerhand Formen schneiden kann. Die Äör-richrung zum Schneiden befindet sich an einem Lineale-das man durch Schraubenzwingen mit dem Glase in eitri