HarmönieDrden. 17Z
Harfe, welche ohne andere Bewegkrast, halbe und ganzeTöne spielt, hat Branville in Brüssel erfunden. —Mag. d. neuest. Erf. (neue Folge) Nro. 4. S. Z8.
Harmonie-Orden, oder klsisir ran« ukußrin. DieseVerbindung existirie in Deutschland in den Zähren von1750 bis 1780 unter Männern und Frauen. Sienannten ihre Versammlungen Logen, hatten nur EinenGrad, eine Großmeisterin, und einen Kanzler. — Einanderer Harmonie-Orden wurde im Jahre 1733 bekannt,dehnte sich aber nicht aus, und existirte fast nur alleinbei dem Erfinder desselben, Franz Rudolph vonGrossing, der auch kurz nachher einen Rosen-Ordenstiftete. — GädickeFrbymaurerlex. 24z.
Harmonika (2B. 107). Die spielende Harmonika,deren reizende Töne durch den Wind, mittelst eines Uhr-werks bewegt werden, hat der Mechanicus Böhme inDuisburg erfunden. — Poppe Gesch. d. Techn. II. 298.
Harmonichord, ein musikalisches Instrument, hat Kauf-mann erfunden, — Berl. Nachr. v. St. u. gel. S.1320. Nro. 59.
Harn-Naphthe. Es ist unentschieden, ob Dr. W est^n-dorf in Petersburg , oder der Apotheker Günther inCopenhagen der erste Erfinder dieser, um 1730 bekanntgewordenen Naphthe sey. Ereil hält es für wahrschein-lich, daß beyde, jeder für sich, als Erfinder dieses künst-lichen wesentlichen Oels zu betrachten seyn mögten.—Ereil neuest. Entdeck. III. 42.
Harnröhre. Zwei bisher nicht bekannt gewesene Muskelnin der Harnröhre, welche das Eindringen der Bougiesund Catheler erschweren, hat James Wilson entdeckt.
. Sie steigen auch in weiblichen Körpern vom Schamkno-chen nach der Harnröhre, und umgeben diese,—7 FlörkeEncykl. II. 74.
Harnruhr (Harnfluß, Diabetes). Eine Krankheit,