Hasenhaare.
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Hasenhaare zu verarbeiten, hat man schon zu Plinius Zeiten versucht. Der Versuch soll aber nicht geglücktseyn, weil das Haar wegen der Kürze abfalle. Gleich-wol scheint das Hasenhaar in den Handel gekommen, undunter den Wollarten begriffen zu seyn. Auch Kissen wur-den damit ausgestopft. — Beckm. Erf. V. 9.
Hasenscharte. Eine eigne Abhandlung darüber hat Riegzu Franks, a. M. rgoz herausgegeben. Eine neue Me-thode, solche zu heilen, hat der Hoft. Löffler angege-ben. — Hufeland Journ. 1 ). pr, Arzneyk. XXIV. 97»XI. 1 X. 4. S. m.
Haspel, Weife (2V. 109). Der gemeine Haspel oderHandweife, war wol zuerst da. Die bequemere undkünstlichere Gattung, welche Schnapphaspel, Schnell-haspel, Zählhaspel heißt, kam später ans Licht, ImXVlII. Jahrh, erfand man Haspel, die mit den Spinn-rädern in Verbindung gebracht wurden; auch solche, wel-che die Zahl der Faden und Gebinde durch Zeiger aufeinem Zieferblatte anzeigten. Der deutsche Name Haspelist auch ins Französische übergetragen worden (I'asxs);und es ist immer möglich, daß ein Deutscher der Erfin-der dieses nützlichen Werkzeugs ist. — Poppe Gesch. d.Technol. I. 27Ü.
Haus (5 B. 215). Der Major Blom in Stockholm hat eine Methode erfunden, Häuser zu bauen, die manvon einem Orte zum andern transportiren kann. — Ham-burg . unparth. Eorresp. 1820. Nro. 8l.
Hautformen, zur Goldschlägerey, s. Goldschlägerey..
HautspaltungSmaschine (5 B. 215). Eine andereMaschine von der Art hat Georg Choumers in Eng-land, 1796 beschrieben. — Poppe Gesch. d. Techn.III. lZ2.
Hebammenbuch. Das erste in deutscher Sprache hatEucharius Mößlin 1513 geschrieben; wodurch er der