Hiß-'Jsolir-Mörtel. rAg
ten Hirschhaut die Worte zu lesen: O wir armen Hör-nertrager, Haben wider Willen Schwäger. —Im XVII. Jahrh, nannte man auch eine würtembergischeSilbermünze von 162z Hirschgulden, welche dasherzogliche Bildniß, und einen Hirsch im Geprägeführte. Auch werden die Gräflich Stolbergischen Gul-den, die ebenfalls einen Hirsch im Gepräge haben, s«genannt. — Schellrnherg Handl. I, 378.
Hrtz-Jsolir-Mörtel. Einen neuen —, als Mittel zurVervollkommnung aller Arten von Koch-und Feuerungs-Anstalten, hat der Baumeister Kurten in Wiesbaden ,erfunden. — Mag. d. neuest. Erf. (neue Folge) Nro.5 - S. 17.
Hobbyhorse, s. Fahrmaschine.
Hobeln d-es Messings. Das Hobeln des Messingsdurch eigne Hobel, ist eine Erfindung Hans Lobsin-gers, der zu Nürnberg im XVI. Jahrh, lebte, und mes-singene Platten so schön und eben hobelte, wie man sonstnur Holz hobelt. — Poppe Gesch. d. Techn. II. 577.
Hoch- und Deutschmeister, s. Deutschmeister.
Hölzer, deren Festigkeit hat schon Muschenbröekuntersucht, Büffon aber nachher die Versuche damitmehr im Großen angestellt. — Muschenbröek Grundl.d. Nat. Wiff. Lyy. — Hamb. Magaz. V. 506.
Hölzerne Uhren. Um die Mitte des XVII. Jahrhunb.kamen zu Waldau in der Herrschaft St. Peter die erstenhölzernen Unruh-Uhren zum Vorschein. Kreuz,
- Frey und Henninger brachten die Fabrication dieserMaschinen in Gang. Am Ende des XVH. Jahrh, abergerieth bas neue Gewerbe wieder inS Stocken, bis esdurch Simon Dilger 1727 wieder in Aufnahme ge-bracht wurde. ' Dilger war eigentlich ein Drechsler vonProfession, und das Pendel mußte ihm unbekannt seyn,denn alle sein« Uhren waren noch Unruh-Uhren.