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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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,9» Holzanstrlch.

machen kann, hat der Mechanikus Hoffmann in Leip-zig erfunden. — Journ. f. Fabr. 1305. Dec. 47Ü.

Holzanstrich, der der stärksten Sonnenhitze so gut, alsder Nasse widersteht, hat der Engländer Parrensen er-funden. — Mag. d. neuest. Erf. (Neue Folge.) Nro.6. S. 27.

Holz-Bearbeitung. Eine Maschine zur Bearbeitungdes Holzes von jeder Art, und von allen Dimensionen,hat Roguin zu Paris 1817 erfunden. — PrechtlJahrb. d. pol. Jnstit. I. 501.

Holzbeize (5 B. 52). Die Kunst, mit siedend heißemOele und verschiedenen Farbestoffen, dem Hosze alle Ar-ten von Farbe zu geben, so daß es damit ganz durcbge-beizt wurde, hat der Italiener Verona schon im XVI.Jahrh, erfunden. — Popp^ Handb. d. Erf. zog.

Holzgrün, Holz rost. Eine grüne Materie in faulen-dem Holze, die ihren Eigenschaften nach, eine eigenthüm,liche, von allen bis jetzt bekannten nähern Bestandtheilenund Berwesungsproducten der Pflanzen verschiedene Sub-stanz ist, hat der Prost Dobereiner entdeckt, und solcheHolzgrün, oder grünen Holzrost genannt.—Schweigger Journ. IX. 2. S. rüg«

Holzkohlen, s. Kohlen.

Holzfäule, brandige (sciäs x^roligaeux), die mandurch Destillation des Holzes erhält, — daß sie die Ei-genschaft besitzt, die Auflösung und Fäulniß der thierischenMaterien zu verhindern, hat der Franzose Mange im I.I8»9 entdeckt. Man braucht nur einige AugenblickeFleisch in diese Säure zu tauchen, wenn sie duck nurschwach brandig ist. so erhalt man dies Fleisch hernach,so lange man will. — Hamk Corresp. 1319. N. 75»

— — Der Königl. Eantonarzt Thiel zu Cuffel att

der Gtan, hat solche bei um sich fressenden krebsartigenGeschwüren mit auffallendem Nutzen, insonderheit bei.