Honigzucker. 195
und 1785 bekannt gemacht. — Poppe Gesch. b. Techn.III. 261.
Honigzucker. Vor etwa 20 Jahren gelang es dem Kauf-mann Braumüller in Berlin aus Honig einen bräun-lichen und weißlichen Zucker zu erhalten. Schon einigeJahre vorher hatte Lowiz in Petersburg Honig inZucker zu verwandeln gelehrt. — Poppe Gesch. d.Techno!. III. i 65 .
Hora zische Briefe. Im Jahr rZiy ist zum erstenmaleeine hebräische Übersetzung derselben angekündigt. Di«Behauptung eines Gelehrten, daß ein römischer Dichterin diese Sprache nicht überzutragen sey, und eine darausentstandene Wette hat zu dieser Arbeit, welche von meh-rern Orientalisten, besonders von dem berühmten Eich»Horn, als gelungen erklärt wurde, Veranlassung gegeben.— Oppos. Bl. I8i8- S. izzz.
Horch röhr (Hcroarns. Nicht Hörrohr). Ein Werkzeug,das einen entfernten Schall naher bringt, und deut-licher hören läßt, und besonders zum Kriegsgebrauche ein-gerichtet ist, hat der Prem. Lieut. Prätorius in Dres-den erfunden, und ign bekannt gemacht. — GilbertAnnal. XXXIX. igo.
Hornarbeit. Schon die alten Griechen, die Römer undEgypter schätzten und nutzten die Hörner der Ochsen, derSchafe und der Ziegen. Zu den Zeiten der AthenäuS ,Lenophon und mehrerer andern, wurden die Hörner alsTrinkgeschirre gebraucht. Zu-'den Zeiten des Julius?Easar tranken die Deutschen und Gallier noch aus gro-ßen Ochsenhörnern- wie man hin und wieder noch»jetzt einige solche Mit Silber beschlagen vorfindet, dieHütten die Gestalt eines Drachen zeigen. --- LuciliuS»Properkius und Prosper Alpinus gedenken schonder aus Horn verfertigten Blaseinstrumente. Letzte-rer insonderheit beschreibt auch die bei den Egyptern gr-