Der Hutmacher Bock in Potsdam , der schon früher dieAppretur der Hüte verbessert hatte, that dahervor etlichen und 20 Jahren den zweckmäßigen Vorschlag,statt der Tafel einen kupfernen Kessel mit siebförmigDurchlöchertem Deckel zu nehmen, und über diesem Deckelhie Hüte einzudunsten, wenn das Wasser in demKessel siedet. — Das Walken mit Hefe kannte manin Deutschland lange vorher, ehe der Franzose Chaussierdies Verfahren als eine neue, von ihm gemachte Erfin-dung, anpries- Seine eigne war die Erfindung, statt derHefe Vitriolsäure zu gebrauchen. — Eine neue Actfeiner dauerhafter Hüte erfand vor wenigen Jahren derEngländer Dvey. — Poppe Handb. d. Erf. 232. —Eine sehr dequemeMaschine zum Reinigen der Haa-re vom Staube^ und von den scharfen Spitzen, hatvor einigen Jahren ein Deutscher erfunden.— Das.236. s. Beizen. Ein Verfahren, Hüte von Seide aufSammetart zu verfertigen, hat Dun nage zu Versailles r8t/ erfunden,--7-Prechtl Jahrb, d. pol. Inst. I. 494.
Hutmacher, oder, wie man sie anfangs nannte, Filz-kappenmacher, wurden erst in der zweiten Hälfte desXVjl. Jahrh, in Deutschland und Frankreich zünftig, undes entstanden daselbst Hutmachermnungen. Würz bürghatte schon 1401 einey Bürger, welcher Filzmützenverfertigte; den ersten eigentlichen Filzkappenmacherüber, welcher die Filzkappen aus Lämmer- oder Schaf-wolle bereitete, erhielt die Stadt erst ums Jahr 1529,—Poppe Gesch. d. Techn, I!- 362.
Hydraolus- Eine hydraulische Maschine, in welcher demWasser Lust beigemengt wird, um es über das Niveaueines Reservoirs zu erheben, ist von Mannoury-Dec-
.lot erfunden, und rfiis bekannt gemacht. Die Benen-nung ist aus-öZa-e und /uoks; zusammen gesetzt.-Gil-
berr Annal. LLIll. 157.