2v6 Jmperials.
JmperlalS, eins Act baumwollener Zeuge, b!« mit Blu-men, Zweigen und Tüpfeln vergoldet sind, hat HenryMath er zu Manchester um 1780 erfunden. — PopprGesch. d. Techno!. I. ZZ2.
Improvisatoren (Dichter aus dem Stegereife), die ihreReime mit und ohne Violine absangen, hat Italien vonje her gehabt, und hat sie noch. Die Reih« merkwürdi-ger Improvisatoren fängt mit dem berühmten MusagetenLorenz von Medici an; der älteste aber, der da-Improvisiren kunstmäßiger mit Erfolg trieb, war Nic-colo Leoniceno aus Vincenza (geb. 1428, gest»1500). — Eichhorn Gesch. d. Lit. IV. S. icio.
Indiz (s B. 176). Einen grünen Jndig, der mit demblauen Zndig die Farbe nicht gemein hat, brachten dieEngländer im Jahr 179z zuerst aus Ostindien in ihrVaterland. — Den rothen Jndig, auch PersioEudbear (von dem angeblichen Erfinder Cuthbeet inSchottland so genannt), lernte man in Deutschland 1790kennen. Streiber in Eisenach zeigte schon im JahreiZro deutlich den Gebrauch des Persio, in der Wollen-«nd Seidenfärberey. — Poppr Handb. d. Erf. sgg.Nach einer Beobachtung des Professors Döbereiner istder Jndig im reinsten und verdichtetsten Zustande pur-Purroth, und wird erst durch Verdünnung und Vermi-schung mit andern Körpern, zuerst violet, und dann blau.Nach einer andern Entdeckung ist die Grundlage des Jn-digS ein Metall, und, wie es scheint, sind alle Pigmentemetallischer Natur. — Neue« Mag. all. neuenErf. III. 251.
Jndigoauflösung (5 B. 236). Die Auflösung derIndiz- in Alkalien, durch Vermittelung des Stärkezucker-,zur Blaufärberey, hat der Pros. Völker zu Erfurt 1316vorgeschlagen. — Hermbstädt Mus. L. r.Jnclinations-Compaß. Die beste Constnrction eines