durch dasselbe nicht blos wasserdicht, sondern auch zumKochen verdünnter Vitriolsäuren geschickt gemacht wird,hat der bekannte Chemiker Kirchhof erfunden. — Mag.d. neuest. Erf. (neue Folge) Nro. 4. S. ro.
Iridium (5B. 240). Nach Hermbstädt ist solche»zuerst von DeScotils entdeckt, nachher-aber von demEngl . Smitson Tennant mehr zur Gewißheit erhoben.
— Bülletin. I. iz 5 .
Irritabilität, hat schon der Engländer FranciS Glis-sen vor 1677 gelehret. — EichHorn Gesch. d. Lit. III.
I. S. 83 - Von 1739 bis 1752 trat Halber mit sei-ner Lehre von der Irritabilität auf, wozu die erste IdeeGlissen gegeben hatte. Es ist hier nicht der Ort, dieTheorie selbst auseinander zu setzen, wol aber, zu bemer-ken, daß durch die vielen, seit 175s geschehenen Angriffeund Vertheidigung der Hallerschen Lehre, nach und nachausgemittelt wurde, daß die Reizbarkeit der Muskelneigentlich eine Folge vom Einfluß der Nervenkraft sey.
— Eichhorn Gesch. d. Lit. III. 1. S. 650. s. Reiz»barkeitrc. 5B. 416. Muskeln, z B. uz.
— -- krankhafte, f. Krankhafte Irritabilität.
Judengroschen, Judenhut, Judenkopf, Bart»groschen. Eine alte sächsische Silbermünzr, welcheKuhrfürst Friedrich der Sanftmüthig« 1444 >n Frey-berg und Zwickau prägen ließ. Sie haben den Namenvon dem darauf befindlichen bärtigen Kopfe, der einemTrädeljuden ähnelt. — Schellenberg Handl. I. 446.Jungfrau. So hießen anfangs die Töchter des Adels,und früher noch die unverheiratheten Gräfinnen. Vordem XVIII. Jahrh, nannte man ein Mädchen bürgerli-chen Standes nicht anders, als bei seinem Bornamen,höchstens mit dem Stammnamen» wenn etwa der Vaterein characterisirter Mann war, oder auch mit der trauli-chen Anrede: liebe Dirne. Erst im Verfolg drö XVIII.
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