Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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2io Jünglingsalter.

Jahrh, betitelte man die vornehmer» Mädchen bürgerlichenStandes, so wie mitunter auch die Töchter angesehenerKaufleute, Jungfern. In der zweiten Halste desselbenverwandelten sich die Töchter bürgerlicher Räthe, und an-derer characterisirten Personen in Demoiselles. Jung-fern blieben noch die Predigertöchter und die Töchter derKaufleute, bis endlich in der neuern und neuesten Zeitauch diese, und mitunter selbst die Töchter der Handwer-ker, ja, in Ostsrießland sogar auch Bauernlöchter, diesich in Städten aufhalten, den Jungfern-Namenablegten, und zu den Mamselltitel hinausrückten. —Wag euer Anccdotenlex. yo. s. Fräulein.

Jünglingsalter. Ueber die Krankheiten dieses Altershaben zuerst Heister und Wclsted besonders geschrie-ben. — Stolle Hist. der. med. Gel. 748.

Junonium (5V. 244). Dr. v. Best, Professor derChemie und Botanik am Joanneum zu Grätz, hat in demNickelerze von Schladning in Obersteuermark, ein neuesMetall entdeckt, was sich von allen bekannten deutlichunterscheidet, und von ihm Junonium genannt wird.— Oppos. B l. IZI8. Nro. 13. S. 144.

Juwelen. Plinius sagt, daß zu seiner Zeit die Lo l-lia Paulina einen Juwelenschmuck getragen habe, wel-cher lgusärsoiss ssrtsrtiuiu (z2,2vl Pf. Slerl. iz Schill.4Pence), oder, wie andere diese Stelle lesen, yusärin-ßentiss ssdtsrtiuna (Z22,yi6 Pf. Sterl. IZ Schilt. 4Pence) am Werth hatte. (kl. N. 10, Zg. 8. 57.) Ju-lius Cäsar beschenkte die Servil ia, die Mutter desM Brutus, mit einer Perle, welche gsxsZias H. 8.,48,417 Pf- Sterl. 10 Schill. werth war. Cleopatra verschluckte bei einem Gastmahl mit dem Antonius einejn Essig aufgelöste Perle, welche csuties I?. 8., 80,729Pf, Sterl. z Schill. 4 Pence kostete. Clodius, derSohn des Aesopus, des Tragödienspielers, verschluckte