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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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214 Kalbfelle.

schlagen. Poppe Gesch. d. Technol. I. 292. Z56.358 - 445 -

Kalandermaschine, fi Kalandern.

Kalbfelle. Ein Verfahren,' solche in die Lohbrühe zubringen, und mit Beibehaltung der Haare zu Leder zubereiten, und dergestalt zu krümmen, daß sie zu Fußbe-kleidungen dienlich sind, hat Paillart-Vaillant inParis 1317 erfunden.> Prechtl Jahrb. d. pol. Inst.I. 500.

Kaldarisches Erz. Unter diesem Namen hat der Me-dailleur Loos zu Berlin ein Kunstgold erfunden, das so.schön aussteht, wie wirkliches Gold, und durch den Ge-brauch immer schöner wird, dahingegen anläuft, wennman es lange ungebraucht liegen laßt. Archiv vonund für Schlesien . 1312. Nro. 10. S. 40.

Kaleidoskop (Myriomorphoskop, Optischer Wun-derspiegel, Schönbilde r-Kucke r). Ein Instrument,das einem kleinen Perspectiv ähnlich ist. Es ist 8 bis9 Zoll lang, und hat 13 20 Linien im Durchmesser.An der Seite,, wo man hineinsieht, befindet sich eineLinse von weißem Glase, auf der gegenüber stehenden sindzwei Gläser, wovon das eine glatt, das andere aber mattgeschliffen ist. Zwischen beiden letztem ist ein Raum vonohngefahr 6 Linien, worin sich lose, farbige StückchenGlas, u. dgl. befinden. Inwendig sind 2 Spiegel, dielängs der ganzen Röhre, unter einem Winkel von 22HGrad, einander gegenüber gestellt sind. Das Wesen die-ses Instruments besteht nun darin, daß, wenn man hin-einsieht, hinten die farbigen Glasstücke, rc. in gewissensymmetrischen, , immer abwechselnden Formen erscheinen,'deren Zahl unerschöpflich ist. Ein englisches Zeitungs-blatt hat die Berechnung aufgestellt, daß, wenn das In-strument 20 verschiedene Stückchen enthielte, und man inEiner Minute 10 Veränderungen machte, alsdann der