Kaleidoskop. 215
unglaubliche Zeitraum von 462,880,899,576 Jahren, z6oTagen, für alle Veränderungen, welche dasselbe hervor-bringen kann, erforderlich seyn würden. — Oppos. Bl.iSl8- Nro. 141. S. 1125. Die Erfindung dieses In-struments ward dem Dr. Brewster zu Edinburg im I.I8l6 zugeschrieben. — Berl. Nachr. v. St. u. gel.S. 1818. Nro. 62. Es ist aber nachher Hiebei bemerkt,daß die Sache schon seit langer Zeit bekannt gewesen,und nichts anders, als der Winkelspiegel oder M u l-tiplicationsspiegel der Alten sey, nur mit der Ab-änderung, daß man diesen Winkelspiegel in ein Rohreinschließt, und den, im Spiegel sich abbildenden Gegen-stand von oben in dem Spiegel betrachtet, anstaU daßman es sonst von der Seite ansähe. Bei den Franzosenheißt das Instrument koste cstoxtrlyus. — Gehler.IV. IZ2. Art. Spiegelkabinet. Im HesperuS istnachgewiesen, daß schon der Berliner Astronom Gott-fried Kirch , oder Kircher, im Jahre 1646 der Er-finder des heutigen Kaleidoskops gewesen, und dessen Be-schreibung in Rom gedruckt worden sey. — Hesp-erus1320. Beil. Nro. 8- S. 60. — Zu Paris hat man einKaleidoskop verfertigt, dessen Werth 20,000 Franken be-trägt. Der Inhalt der Bilderbüchse besteht nämlich au»Topasen, Rubinen, Smaragden, Brillanten, und andernprächtigen Stücken. Das Instrument soll für einen frem-den Hof bestimmt seyn. — Der Gesellschafter. 1318.S. 392. — In einem Werke, betitelt: NatürlicheMagie, das zuerst 1553 in Neapel erschien, kommt dasKaleidoskop unter dxm Namen Polyp ha ton vor, undist gerade so beschrieben, wie das Instrument jetzf ver-fertigt wird. — D a s. S. 628. Man hat nachher auchKaleidoskope, die aus mehr als 2 Spiegeln zusammen-gesetzt sind, verfertigt, welche man Polygonal-Kalei-doskope, die mit z Spiegeln insonderheit Triangu-