LzS Krankheiten.
Bis dahin hatte noch kein Schriftsteller sie genannt. —»Hufeland Zourn. d. pr. Arzneyk. II. 243.Krankheiten, gefährliche, der Arbeiter undKünstler. Der Italiener Ramazzini war, soviel be-kannt, der erste, der noch vor der Mitte des XVIII.Jahrh, mit nicht geringem Erfolge auf viele Arbeiten derHandwerker und Künstler aufmerksam machte, die oft ge-fährliche Krankheiten, ja nicht selten einen plötzlichen Todnach sich'zogen. Ackermann setzte die Sache 178z noch^ bündiger auseinander. Ihm folgten iZc>z Adelmannund May, und Poppe 1804, — Poppe Gesch. d.Techn. I. 81.
— — der Kinder, s. Kinderkrankheiten.
— — des Alters, s. Alter.
— — der Künste und Handwerker, s. Hand,
werker.
— — der Frauenzimmer, s. Frauenzimmerkrank-heiten.
— — des Jünglingsalters, s. Jünglingsalter.
— — d er Tu chm a ch er, s. Tuchmacher .
— — Bon den Krankheiten der F ü r st e n hat schon
Bernhardin . Ramazzino 1710; von den Kcgnkh.der Fürsten und Soldaten, Gehema, Ludo-vici, Valentin Will 1676, Minderer vor 1620,Tobias Cober um 1635; — von den Krankheiten derSchiffer, Cockburn, t>e Vega, Glauber undBaker; — von den H 0 f k r a n k h e i t e n, Wald,fchmidt 1636 und Stahl 1705; — von den Krank«Heiken der G e l e h r t e n, v. Frankenau , Wald»schmidt, Wedel , Schrader, Hoffmann und Scha,ch e r geschrieben. — Die Krankheiten der Predigerhat Ernst Heinr. Wedel , die der I u r i st e n, I 0 h.Herm. Fürstenau untersucht. Stolle Hist. d.med. Gel. 749.