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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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I^sctuca viross.

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heimniß ihrer Kunst, und machten in der zu Birming-ham angelegten Fabrik von Jahr zu Jahr immer schö-nere Arbeiten. Die Arbeit des Lackirens wurde von denEngländern schon vor mehrern Jahren in 2 Theile ge-theilt: 1) in das Japanniren, oder die mit dunkelnFirnissen auf Schwarz- und Weißblech (so wie auf Pa-pierbrey und auf Leder) angebrachte Lackirung; und 2)das eigentliche Lackiren, oder das Ueberziehen derMetalle mit transparenten, oder auch mit gefärbten Fir-nissen. Der Japannirer Bratt erfand vorzüglich schönemarmorartige Muster. Den gestreiften Grund, Pon«typool genannt, erfand man zu Oontypool in Wales. ,Die Kunst, allerlei- und Trinkgefäße, so wie andereMetallgeräthe (auch Geschirre aus Papierbrey, Leder undHolz, kam nach der Mitte des XVIIl. Jahrh, auch inDeutschland sehr in Aufnahme. Die Stobwassersch«Fabrik m Braunschweig ist 1765 errichtet. Ihm folgteEpers in Wolfenbüttel. KrägeliuS in Braunschweig beschäftigte sich vorzüglich mit dem Lackiren auf Zinn,welches er in England gelernt hatte. Popp« Handb.d. Erf. izz. Gesch. d. Technol. II. 455.

Laconische Schlüssel, s. Schlüssel.

I,L6tuaa virosa. Deren Extract-Zubereitung hatMurray gelehrt. Als ein neues Specisicum gegen dieAngina xsctoris (s. diese) ist dieser Extract von HertzM. Schlesinger zu Frkf. a. d. O. im I. igoy em-pfohlen. Hufe land Journ. d. pr. Arzneyk. XXVM.1. S. 57.

Lämmerschwänze. Au^ den sogenannten Lämmerschwän-zen an den Haselstauden ein wohlschmeckendes Oel zubereiten, das dem Geschmack de« Nußöls ähnlich ist, hatein Ungenannter, der sich G. Eh. V. unterzeichnet hat,rrm 1775 erfunden. Berlin . Samml. VU. 602.

Lampchen ohne Flamme, s, Glühlampe.