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Löffel.
liche Handwerke rührt aus den Zeiten des XIV. und XV.Jahrh, her, als man in Deutschland anfing, den Hand- -Werbern mancherley Vorzüge zuzugestehen, und ihnen so-gar ansehnliche Stellen zu geben. — Poppe Gesch. d.Technol. I. 40.
Löffel (2 B. 366). Löffel tyuß man wol schon in den älte-sten Zeiten gehabt haben. Die ältesten waren von Holzgeschnitten. Die ersten Metalllöffel waren von ge-triebener Arbeit. Hernach goß man sie auch, und arbei-tete sie mit der Feile noch weiter aus. Am beliebtestenwurden die Löffel aus Silber, welche die Silberarbeiterverfertigten. Zinnerne Löffel wurden von den Zinn-gießern, und eiserne von Svorern und Schlossern ge-macht. Die eisernen Löffel wurden ziemlich roh ausdem Feuer gearbeitet, und mit der Feile verfeinert. ImJahr 1710 gelang es zweien Arbeitern zu Beyerfeld, imsächsischen Erzgebirge , die Löffel aus Sturzblechzu schneiden, und kalt auszutiefen, wobei sie noch einmalso viel fertig machen konnten. Hieraus.entstand baldeine eigne Löffelfabrik. Um die Mitte des XVIII.Jahrh, gründeten ein Paar Sachsen, Müller undSpringer, neue Löffelfabriken zu Schlavenitz undJacpbswalde, Außer Beyerfeld waren nach und nachauch in Aue, Bernsbach, Grünhain , und an an-dern Orten Sachsens , Löff-lsabriken angelegt. — PoppeGesch. d. Technol. II. 461. — Handb. der Erf. 156.
Löffelfahrik, s. Löffel. V
Köwenpfennig- Ein alte Meißnische Silberblechmünze,welche nur einseitig geprägt ist, und ein Schild mit demmeißnischen Löwen führt. Im. Jahr 1512 kamen dieseLöwenpfennige wieder ab, und wurden in Rautenpfen-yjgs umgemünzt. — Sch.ellenberg Handl. I. 541.
Löwenthaler, Eine Silbermünze der vereinigten Nieder-lande VW rZ/6, Schellenherg Handlex. I. 541.