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hinter einem Mikroskop oder Teleskop einen kleinenSpiegel, nicht viel großer als eine Erbse, am besten vonsehr fein und eben polirtem Stahl, in diagonaler Rich-tung anzubringen. Was die Wollaston 'sche Lamexalüciäa (s. diese) leistet, rvird durch dies« Vorrichtung aufeine weit einfachere und leichtere Art erreicht, und mankann mittelst derselben auf ein untergelegtes Papier, allesmit der größten Genauigkeit zeichnen. — Gilbert An-nal. L.XI. log.
Mikroskopische Boussole, s. Magnetnadel.
Milch (5 B. 309). Daß Jungfrauen Milch in ihrenBrüsten hatten, daß Männer mit ihren Brüsten Kin-der gesaugt haben, daß besonders in Rußland bei Män-nern zuweilen Milch in den Brüsten angetroffen wird;daß selbst ein üojähriger Mann Milch in den Brüstengehabt habe, haben Morgagni , Duvernoi u. anderebewiesen. Daß aber auch die Milch durch die Harnwege,mit Urin gemengt, abgehen kann, und zwar bei einemMann, davon hat der Hofrath Meyer in Marburg ,merkwürdige Facta vorgetragen. — Hermbst. Bülletin.VI. 294.
Milchcruste (Ansprung) Orusta Isctes). Der erste, der«ine ächte und deutliche Bestimmung von dieser Krank-heit gegeben hat, war Wilhelm von Saliceto , Leh-rer der Chirurgie zu Verona (geb. 1210, gest. 1277).Brambilla Gesch. d. Entdeck. I. 132.
Milchwerßes Steingut, s. Emilan.
Minglet, eine Art melirten baumwollenen Zeuges, hatCharles Taylor um 1779 erfunden. — Popp«Gesch. d. Technvl. I. 33s.
Mistasche. Deren Benutzung als neues Schmelzmittelder Metalle, hat der Professor Wuttich erfunden. —Neues Mag. all. neuen Erf. III. 164.