Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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o Mühle.

letztere Benennung rührt daher, weil die- Zeug mit demeine Ähnlichkeit hat, das ehemals aus Nesseln verfertigtwurde. — Mit goldenen, silbernen und seidenen Blumendurchwirkte Mousseline werden in Bengalen verfertigt,und heißen Jambani. Der Mousselin auS Java istso fein, daß man oft ei» Stück von 25 und mehr Ellenin eine gewöhnliche Tabacksdose packen kann. Frank-reich hat frühzeitig Mousselinmanufacturen gehabt. Eng-land hat sie erst spät bekommen. Vor 1731 wollte denEngländern die Verfertigung der Moussclins nickt rechtglücken, aber nach 1735 kamen die Manufakturen inraschen Gang. Schon vor 25 Jahren wurden in Groß-britannien über eine halbe Million Stücke Mousselin ver-fertigt. Im Jahre 179z machte man zum erstenmaleein Stück Mousselin, aus der im Reiche erzeugtenBaumwolle. In der Schweiz, in Italien , im Preußi-schen, Sächsischen rc.-blieben die Mousselinmanufacturenebenfalls nicht zurück. Die berühmten Manufakturen zuSt. Gallen entstanden im I. 175z. Bern's Manu-fakturen kamen seit üo Jahren in Flor rc. ^— PoppeGesch. d. Techn. I. 314. 32z. 325.oxe, s. Brennen.

ühle (3 B. 94). Einen Mechanismus zum Mahlendes Getraides, ohne Beihülfe des Wassers und Windes,hat Pitet von Lyon 1817 erfunden. — Prechtl Jahrb.d. pol. Inst. I. 501.

Müh leisen. Das Mühleisen (k'srrsrnsmnrn), woraufder obere Mühlenstein oder Läufer ruhet, kannte manschon in den ersten Jahrhunderten nach Chr/ Geb. alseinen sehr wesentlichen Theil der Mahlmühlen. Der be-wegliche Steg zum Höher- oder Niedrigrichten desLäufers ist vermuthlich spater hinzugekommen, aber dochwol im XI, und XII. Jahrh, schon erfunden worden. —Poppe Gesch. d. Technol. I. 113.