Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Nährende Substanz. 2gZ

Nährende Substanz. Die Bereitung einer — welcheer Loxa ä'ollo» nennt, hat Dechateau zu Vaugirard1817 erfunden. — Prechtk Jahrb. d. pol. Inst. 1. 49z.

Nagel. Ein mechanisches Verfahren, die Nagel kalt zuschmieden, haben Lamire, Vater und Sohn zu Clair-vaux 1317 erfunden. —Prechtl Jahrb. d. pol. Inst.I. 498.

Nankinfarbe, eine dauerhafte., den baumwSllenen Zeugenmit Weidenblättern zu ertheilen, hat Joh. Rud. Heßin Zürich entdeckt. — Hermbst. Büll. I. 145.

Namenveränderung. Schon vor Melanchthon'SZeiten (geb. 1497, gest. 1560) war es gewöhnlich, daßviele Gelehrte ihre deutschen Namen in griechische oderlateinische umänderten. Aber seit Melanchthon wurdediese Gewohnheit viel allgemeiner. Sein Vater, der einWaffenschmied war, und nachher Ingenieur und Artille-rie-Commissarius des Kuhrfürsten von der Pfalz wurde,hieß Schwarzerd. Sein Großvater mütterlicher Seits,der ihn sorgfältig erzogen hatte, schickte ihn nach einigerZeit nach Pforzheim , wo er zu seiner Anverwandtin,des berühmten Reuchlin's Schwester, kam, bei welcherGelegenheit ihn Reuchlin kennen lernte, und seinendeutschen Namen, Schwarzerd, in den griechischen Me-lanchthon verwandelte. Dies machten seit der Zeit vieleGelehrte u. a. nach, und, wie Bernhard in der curi-«usen Historie der Gelehrten Nr». 597 sagt, in kurzerZeit hatten sich die Schmiede, Kürschner, Glaser,Schneider, Bäcker, Müller und Bauern alle ver-laufen, und waren an deren Stelle ksdri, ksllicani,Vitrisrü, Lartorii, kistorii, kllolitorss und ^gricolasangekommen. Unter diesen schlichen sich denn auch mancheein, die gewiß erst lange im griechischen Wörterbuch nach-schlagen mußten, ehe sie ihren alten Namen künstlich um-schmelzen konnten. Die Köche wollten nun Loocei