Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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zoo Nothmder.

erfunden. Sie hat vor der frühern Hohlfeldschenden Vorzug, daß sie ganze Muflk-Compositionen mit Tact,Forte und Piano so vollkommen, und ohngefähr auf die-selbe Art aufschreibt, wie es die verbesserte Tonschrift-sprache des Dr. Krause in Dresden angiebt.Neues Mag. all. neuen Erf. IU. 201.

Noth rüder, ein neues, hat der Engländer Peat erfun-den. — Neues Mag. all. neuen Erf. III. 123.

Novellen. Der erste spanische Novellendichter, der be-kannt ist, ist der Buchhändler Timoneda aus Valencia ,um 155c». — Eichhorn Gesch. d. Lit. IV. 1. S. 216.

Nürnberger Tand; so wird das von Ehemann er-fundene sogenannte Zankeifen ebenfalls genannt, s.Zankeisen.

Isturnsro. Diese Benennung war bei den französischen Lotterien schon in der letzten Hälfte des XVI. Jahrhund.gebräuchlich, weil die Nummern der Zettel, welche da-mals äsvissr hießen, bei der Ziehung abgerufen wurden.Dieser Name, statt Nornkrs, bestätigt den italienischenUrsprung. — Beckm. Erf. V. 319.

Numismatik (3 B. 163). Im Jahre 1665 schriebEzechiel Spanheim (geb. 1629, gest. 1710) seineclassische Einleitung in die Münzkunde ; und 1699 ver-suchte Joh. Christoph Olearius zuerst, die ganzeMünzwissenschaft in ein System zu bringen. In diehebräische Münzkunde brachte Hermann Conring (geb. 1606, gest. 1631), in die römische Joh. Chri,stoph Wagenseil (geb. 1633 gest. 17OZ) Kritik» DieMünzkunde des Mittclalkecs erläuterten Joh. Chstxh.Olearius und Otto Sperling. Jener untersuchtezuerst die Bcacteaten, dieser, (1700) die Hohlmünzen.Untersuchungen über das deutsche Münzwesen, mit Er-läuterung einzelner deutschen Münzen, begann ChristianSchlegel 1703, und Joh. Pet. Ludwig setzte sie