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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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H«4 Oel'Uhr»

Oel-Uhr. Jeder, der eine Nachtlampe brennt, kann zu-gleich sich von dieser die Stunden zeigen lassen. Einlänglichtes, pvrcellaineneS Schiffchen, welches am Vor-der- und Hintertheile ein kleines Kügelchen hat, durchwelches erstere der Docht gezogen ist, wird mit Oel alSNachtlampe gefüllt. Ueber diesem Schiffchen ist in derMitte ein niedlich verziertes Zieferblatt, welches durch denangezündeten Docht beleuchtet wird. Der Zeiger ist aneinem kleinen hölzernen Cylinder angebracht, welcher bei-nahe an seinem Hintern Ende ein kleines Rad befestigthat, über welchem eine Schnur liegt, an deren beiden- Enden ein kleines Gewicht befestigt ist; das eine dersel-ben ist von Kork , das andere ein kleines Gegengewicht.Ersteres ruhet auf dem Oele, und so wie dieses von derFlamme verzehrt wird, so sinkt es immer tiefer, undwirkt auf den Zeiger. , Dies ist der ganze Mechanismus.In Wien werden diese Oeluhren gemacht; die Erfindungsoll aber in Paris gemacht seyn. Hesperus. 1820.Nro. i. S. 24.

Ofenbruch. Ofengalmry (z B. i8i)> Schon Alber-tus Magnus hat im XIII. Jahrh, den Gebrauch desOfengalmeyes zu Messing gekannt; Erasmus Ebeneraber im XVI. Jahrh, diesen Gebrauch zuerst bekannt ge-macht. — Beckm. Erf. III. zyo. Zy8»

Ofenköhlerey, s. Verkohlungsofen.

LHren-Klingen (g B. 346). Der Aberglaube, baß dasKlingen det Ohren ein Zeichen sey, daß Jemand an unsdenke, oder daß wir etwas Neues erfahren würden, istsehr alt, und fand schon bei den alten Griechen und Rö-mern statt. — Pottec Archäol. I. 738.

Olsurn ksbrikuAum, hat Joh. Steph. Strobtl-berg (gest. nach lüzo) erfunden» — ksirnniLnakist. In. VI. 78Y.

Olivenkerneir. Daraus ein schönes, balsamisch riechen-