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scheiden, und beide für sich darzustellen, hat Nobiquetin Paris angegeben. — Hermbstädt Mus. XI V. 141.
Opodeldok (5 B. 348). Eins durchscheinende, weiche, aro-matische Seife, die seit vielen Jahren in langlicht rundenGläsern aus England gebracht ist, zu ziemlich theurenPreisen verkauft wird, und bei gichtischen Zufallen alsein unentbehrliches Mittel allgemein in Gebrauch, gekom-men ist; dessen Bereitung hat Hermbstädt gelehrt. —Rathg. IV. lv2.
Orchester. Schon bei den Römern hießen die vorderstenReihen Banke oder Sitze im Theater, die zunächst ander Bühne waren, OrcUestrs. Diese nahmen die Se-natoren und fremden Gesandten ein. 14 Reihen hinterdenselben gehörten für die Ritter, und die übrigen fürdas Bolk. — Adams röm. Alterlh. (zke Aufl.) II. 62.— Bei den Griechen war Orekestra der
Ort des Theaters, wo getanzt wurde, und wo sich auchder Lkorus befand. — Das. 6z.
Ordalien (3 B. iyc>). Orüssl bedeutet in der angelsäch-sischen Sprache eine Reinigung, und Ordel im Alt-deutschen ein Urtheil, weil man sich einbildete, daßGott selbst unter diesen Umstanden,, wobei doch die ent-setzlichsten Betrügereien verübt wurden, wo der Aberglaubeden großen Haufen dumm gemacht hatte, Und die Listder Pfaffen sich diese Einfalt auf alle Art zu Nutzemachte, selbst ein Urtheil fälle. — Potter Arch. I. gFr.
Orgel (5 B. 3Ü0). Ein Herr Grenis zu Paris hak' eine Vorrichtung erfunden, vermöge der man die Orgel-töne gleichfalls anwachsen und verhallen lassen kann, wasbisher dem Instrument immer fehlte. — Der Gesell-schafter. 1318. S. 424. Flight und Robson ha-ben zu London eine Orgel erbauet, auf welcher 6 Orga-nisten zugleich spielen können. Sie nennen sie Apollo-nitvn, — Oppos. Bl. I8i?> S. 1 Z 28 - 2167.