Pantograph. z r r
Atheismus hat schon Xenophanes in der eleatischenSchule (s. diese) gelehrt, daher diese Lehre auch daseleatische System genannt wird. In neuern Zeitenhat Benedictus Spinoza (geb. 1631, gest. 1677)diese Lehre wieder aufgewärmt, daher sie der Spinozis-mus genannt wird. — Walch philos. Lex. II. 353.949.
Pantograph (Z B. 366). Einen neuen Pantographen,womit eine im Zeichnen ungeübte Person, eine jede ausÄ, und selbst aus drei Dimensionen bestehende Figur,nach jeder geforderten Pcojeclionsart copiren und selbstgraviren kann, hat der Ingenieur La-Fond erfunden..— Prechtl Jahrb. d. pol. Inst. I. 463.
Panzerhemdmacher (5 V. 366) waren schon 1427 inNürnberg .'— Kl. Chron. Nürnb. 18.
Papier. Schon seit izoi erfand Didot-Saint-Le-ger die Kunst, durch ein Drathgitter ohne Ende, Pa-pier von jeder beliebigen Lange und Dicke zuverfertigen, und zwar blos durch Mechanisyius, ohneHülfe der Wärme. — Gabriel Tigere in Middelessexhat ein Papier erfunden, aus welchem die Schrift garnicht vertilgt werden kann. Es gewinnt diese Eigenschaft,wenn man das zubereitete Zeuch mit Wasser anmacht,worin auf 2j- Galone eine Unze blausaures Kali aufge-löset worden, oder, wenn man die noch ungereimten Bo-gen in solches Wasser taucht. Auch Pergament nimmtdadurch dieselbe Eigenschaft an. — Oppos. B l. 18 l8.S. 1702. Bareta in Paris hat die Kartoffelfa-sern (welche übrig bleiben, wenn man die zur Starkebestimmten. geriebenen Kartoffeln guswäscht) in seinerholländischen Papiermühle unter den Papierteig genom-men, und ein sehr gutes Papier damit erhalten. —Mag. d. neuest. Erf. (neue Folge) Nco . 4. S. 37. —Papier aus Seetang, s. Seetang. — Der Papierfabri-kant Engels zu Werden an der Ruhr im Bergischen, hat