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vorgebracht werden, hat der Mechanicus Rouy in Paris erfunden. — Prechtl Jahrb. d. pol. Inst. I. 464.
Plarindrath. Daß hinlänglich dünner Platindrath, wenner einmal zum Glühen gebracht ist, in geringer Entfer-nung über Schwefel, Aerher, oder höchstrectificirtem Wein,griff, lange Zeit im Glühen erhalten werden kann/ hatder Chemiker Davy in London zuerst gefunden. Söm /mering und Velin haben dies durch Versuche bestätigt.Auf diese Art kann^man mehrere Stunden lang Platin-drath ununterbrochen so im Nachglühen erhalten, haß einseiner Schwefelfaden leicht daran angezündet werden kann.— Magaz. d. neuest. Erf. (neue Folge) N. 6. S. g.
Platinirung des Kupfers (Bekleidung des Kupfers mitPlatina ), wodurch dasselbe eben so gut, als wenn es ver-goldet worden, vor der Einwirkung der Sauren vollkom-men geschützt wird, hat der Engländer Strauß erfun-den. — Hermbst. Bölletin. II. 141. Eben derselbehat auch die Platinirung des Stahls und des Messingserfunden. Das. 174. Vergl. Hermbstädt Museum.VIII. 278. . ' '
Platonische Philosophie. Der erste, der solche inDeutschland auszubreiten suchte, warWesselius Gans-fort, ein Lstfrießländer, geb. zu Groningen 1419. —Rsilllmullli kist. lit. III. 159.
Platten, viereckige, zu Getäfel in Zimmern, Küchen,Badestuben, Garderoben, und zur Verzierung derDecken,die bis dahin nur in Holland verfertigt wurden, hat derFayancefabrikant Ollioier zu Paris zu verfertigen er-funden. — Hermbstädt Museum. IV. g6r.
Platten-Druckmaschine, eine vom Wasser'getriebene,die auf baumwollenen, seidenen und wollenen Zeugen An-wendung leidet, hat der Kattunfabrikant Leite nbergerzu Neichstadt in Böhmen erfunden. Die Erfindung isteigentlich eine Nachahmung der englischen Siegelplatt-