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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Z^6 Prägewerk.

heit des Streits des Augustinus mit den beiden Mön-chen Pelagius und Cvlestius entstanden, da manaus des erster» Aeußerung annahm, als ob er behauptete,die Menschen wären durch einen unveränderlichen Rath-schluß Gottes entweder zur Seligkeit- oder zur Verdam-mung prädestinirt.— Seiler Tab. V. Jahrh.

Prägewerk, Druckwerk (3 B. 32z). In Frankreich fing der Gebrauch des Druckwerkes zu Ende des XVIl.Jahrh, an, allgemeiner zu werden. Venedig erhieltdergleichen im I. 1755. Im XVIII. Jahrh, ist auch inRußland das Druckwerk eingeführt worden.— PoppeGesch. d. Technol. II. 609.

Präger. Eine alte böhmische Silbermünze, von der Größeeines Viergroschenstücks, die unter Wenceslaus II.und den folgenden Königen, seit 1283 geprägt wurde. —Scheltenberg Handlex. II. s§o.

Presse (g B. 392).' Die in den Papier -, Tuch- und an^dem Fabriken mit großem Vvr.heil angewandte hydrauli-sche Presse hat Murray verbessert. — Prechtl Jahrb.d. pol. Inst. I. 451. Pressen, welche Figuren in Gold,Silber und anderm Metall so schön ausdrückten, alswenn sie getrieben wären, erfand Hans Lobsinger inNürnberg urmigüri. — Kl. Chrom Nürnb. 6g.

Pressen der Tücher. Ist im XVI. Jahrhundert ringe»führt. Man bediente sich dazu bis jetzt der, durch eineWinde in Thätigkeit gesetzten starken Schraubenpresse, underwärmte blanke metallene Preßplatten nähmen bei den-frühern Tüchpressen die Waare zwischen sich. Die Eng-länder erfanden die dazu weit vorzüglichern Preßspäne(3 B. 327), die aus einer Papiermasse bestehen- undeine Art von fester, steifer Glanzplatte ausmachen. —Vor etwa 70 Jahren nahm der Schwede Polhem mitder Zeug presse Verbesserungen vor. Aber Noch merkwürdiger ist die vott dem Engländer Bramah jur»