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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Pulvsrrnühle.

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Pulver, Scbießpulver. s. dieses.

Pulvermühle (5 B. 400). Die erste deutsche , wovonman mit Zuverlässigkeit etwas weiß, ist die Lübecksche.—. Pulverwalzenmühlen kannte man in Deutsch-land schon im Anfange des XVIII. Jahrhund. Wahr-scheinlich sind sie schon am Ende des XVll. Jahrh, da-selbst aufgekommen. — Frankreichs große und be-rühmte Pulvermühle zu la Füre flog 1734 in die Lust.Man baute sie nachher wieder auf/ und zwar wieder alseine Stampfmühle. , Im I. 1754 aber wurde zuEssonne nach des P. Fery Angabe eine Walzen-Pulvermühle errichtet. — Der Schwede Knutberggab um 1754 ebenfalls Walzen-Pulvermühlen an.— Poppe Gesch. d. Tech». II. 565. f.

Pulvervepratherei, Pulververschwörung. Eineschändliche Erfindung. Diese'Verschwörung wurde rüog inEngland von den Katholiken wider den König Jacob!, unddas Parlament angesponnen. Sie hatten in dem Pallas!zu Westmünster, wo das Parlament zusammen kommt,die unterirdischen Gewölbe mit Pulver angefüllt, undwollten dadurch den König und das Parlament bei derNächsten Ver/ammlung in die Luft sprengen. Am gterrNovember wurde die Schandthat entdeckt, ehe sie ausge-führt .werden konnte. — Jäger hist. stak. Zeit. Lex.II. 341.

kulvis coräialis, ist von Joh. Michaelis (gebor.iüc >4 gest. 1667) erfunden. — ksirrim. dist. lit.VI. 791.

kulvis ä^ssntsricuo, hat Osw. Cnollius (gestorb.1609) erfunden. — kvIrNin. trist. lit. VI. 79c). Der-gleichen erfand auch Joh. Lange (geb. 1485» gest.1565/. — Das. 792.

Puls (Z B. 399). Zur Geschichte der Lehre vom Pulse,vergl. Stolle Hist. d. med, Gel. 5Ü4.